Hilfe in schwierigen Lebenslagen.

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Beitrag05.05.2009, 23:21 - #21 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

James_Much hat geschrieben:*lacht herzhaft auf*
Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder?
Beispiel gefällig?
Ein Junge deutscher Herkunft stellt das Bild eines Hakenkreuzes in ein social network und setzt als Kommentar "Wir werden auferstehen" darunter.
Strafe: 12 Sozialstunden, Schulverweis

Ein Junge türkischer Herkunft stellt ebenfalls ein Hakenkreuz in eben jenes Netzwerk und schreibt darunter, dass die Juden abgeschlachtet gehören.
Strafe: 1 Sozialstunde, keine weiteren Sanktionen

Gerechtigkeit?
Fehlanzeige!

Was du hier zeigst ist einer der Eckpfeiler unseres Rechtsstaates. Die Unabhängigkeit des Richters.
Mal ganz abgesehen davon, das du überhaupt nicht weißt, wie die Verhandlung verlaufen ist etc.pp..
Das Leben ist nicht schwarz-weiß.
Dementsprechend kannst du eine Entscheidung nicht direkt mit einer anderen vergleichen. Meist sind diese viel zu speziell.
Sonst hätte man ins Gesetz auch einfach ein genau festgelegtes Strafmaß schreiben können.
Aber nein, erstmal wird den Rcihtern ein großer Gestaltungsspielraum gegeben und dann gibt es noch Möglichkeiten, die Strafe zu mildern oder den Täter sogar straflos ziehen zu lassen. Unsere Gesetze sind vielfältig, eben aus dem Grund, das die Gesellschaft nicht schwarz-weiß ist.
Lass dich nicht von pi-Leuten beeinflussen. Das ist der Bodensatz der Gesellschaft, den es mindestens zu ignorieren gilt, wenn nicht sogar zu bekämpfen(also die PIler).
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Beitrag31.05.2009, 18:26 - #22 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

James_Much hat geschrieben:Gerechtigkeit?
Fehlanzeige!


Afirmative Action = Umgekehrter Rassismus, sollte es noch viel häufiger in Deutschland geben.

Als ob die Minderheiten in Deutschland in Gerichtigkeit leben.. :rolleyes:

Meinst du ein Sohn einer Flüchtlingsfamilie, welches in ein Ghetto gefärcht wurde, hat die gleichen Chancen in Deutschland wie du?

Was für ein romantisches Weltbild du doch hast.. die Welt ist nun mal kein Ponyhof!

Wo bleibt da dein Gerichtigkeitssinn?

btt.

Einfach ignorieren oder etwas sagen und Prügel kassieren, andere Optionen hast du nicht!

Mich stört es, dass an diesen Problem immer die Türken schuld sein sollen.

Machen wir uns doch nichts vor, man redet immer über Ausländer, aber es sind doch immer die Türken gemeint.

Glaubst du, dieses Problem gibt es erst seit der Einwanderung der Türken?

Pöbelnde Grüppchen gibt es seit die Schulen existieren. Pöbelnde Männer gibt es auch seit der Steinzeit. Ich spreche aus Erfahrung. Soll ich jetzt sagen, die westliche Welt beutet die Frau aus? Nein, Idioten gibt es überall und die wird es immer geben, da hilft nur ignorieren.

Einigen stört es doch einfach nur, dass die Pöbelnden aus einem FREMDEN Land kommen und AUSländer sind und sich nicht in DEINEM Land benehmen können.

Shit happens, entweder nach Alaska ziehen oder Führerschein machen. ;)
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Beitrag01.06.2009, 14:54 - #23 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Irgendwie finde ich es traurig zu sehen, wie die meisten dieses Busszenario einfach hin nehmen.
Entweder ich gebe mich den Umständen hin oder fahre kein Bus mehr - Na Wunderbar!

Es kann doch nicht sein das man - eigentlich mehr oder weniger egal wo man sich befindet in D - sich vor menschlichen Gefahrenquellen wie Betrunkene, Junkies, aggressive Schläger oder halt Emigranten in Acht nehmen muss und solche Leute in seinen Alltag einplanen muss.
Es kann doch nicht sein, dass ich wegen solchen Leuten nicht mit der Bahn fahren kann oder angst um meine Gesundheit haben muss.

Bei uns in Leipzig ist es so, dass in manchen Linien ab 20 Uhr Streifenpolizisten mit in Straßenbahn und Zügen sitzen. Warum erst ab 20 Uhr? Warum organisiert man keine "Securitys" für diese Linien von 17-9 Uhr?

Es kann doch nicht sein, dass man sich wegen solchen Querulanten nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen kann...
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Beitrag01.06.2009, 15:53 - #24 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Cr3w hat geschrieben:Es kann doch nicht sein, dass man sich wegen solchen Querulanten nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen kann...


Du hast ja recht, aber um wirklich ärger zu verhindern bräuchten wir einen Überwachungsstaat und das möchte niemand.

Wenn es in den Bussen securities gibt, dann lauern dir die Typen woanders auf.

Wir nehmen es hin, weil man nichts dagegen unternehmen kann. -.-
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Beitrag01.06.2009, 16:01 - #25 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Sternchen hat geschrieben:Wenn es in den Bussen securities gibt, dann lauern dir die Typen woanders auf.


So wie du das hier darstellst, scheinst du ja Dreck am Stecken zu haben! :p Mafiös! ^^

Die meisten "Zwsichenfälle" mit solchen Personen passieren doch, wenn beide Parteien aufeinander treffen und gezwungen sind miteinander zu "leben" (siehe Bus).
Nur eine ganz kleine Minderheit ist wirklich so Kriminell und wartet in den Straßen auf Dich um Dich abzuziehen.

Sowas kann man echt nicht verhindern.

Wir nehmen es hin, weil man nichts dagegen unternehmen kann. -.-


Das ist genauso wie wenn ich sage: "Ich geh nicht wählen, weil meine eine Stimme keinen unterschied macht!" :rolleyes:
Denk mal drüber nach... :)
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Beitrag01.06.2009, 16:14 - #26 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Cr3w hat geschrieben:Das ist genauso wie wenn ich sage: "Ich geh nicht wählen, weil meine eine Stimme keinen unterschied macht!" :rolleyes:
Denk mal drüber nach... :)


Dein Vergleich hinkt und funktioniert nur, wenn deine Annahme richtig ist. :p

In den Bussen und der Innenstadt gibt es kein Assi unterschied. Die gibt es an jeder Straßenecke.

Überall wo du Grüppchen findest, gibt es auch potenziell ärger.

Wenn du totalen Schutz möchtest, dann brauchst du auch totale Überwachung. :o
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Beitrag01.06.2009, 16:40 - #27 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Sternchen hat geschrieben:In den Bussen und der Innenstadt gibt es kein Assi unterschied. Die gibt es an jeder Straßenecke.


Versteh jetzt nicht was du damit meinst. :?:

Sternchen hat geschrieben:Wenn du totalen Schutz möchtest, dann brauchst du auch totale Überwachung. :o


Ich glaube nicht, das man mit totaler Überwachung die Kriminalität besiegen kann.
Das hat noch nie geklappt... man braucht eine örtliche Überwachung in der entsprechenden Einrichtung (Bus, Bahn, Bahnhof)

Besonders in kleinen, geschlossenen Örtlichkeiten, wie eben ein solches Verkehrsmittel, wirken solche Überwachungen äußerst Effektiv ohne wirklich in das Privatleben des Einzelnen einzuschneiden.
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Beitrag01.06.2009, 23:13 - #28 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Wir bei uns in Solingen haben in den neuen Bussen zu 80% Kameras installiert. Nutzen =15%. Der Fahrer sieht beispielsweise dass ein Fahrgast die Füße auf den Sitz gelegt hat, steigt von seinem lieben Fahr - Stuhl(nicht Lift) und kämpft sich den Weg(meist nach ganz Hinten)durch.

Hinten angekommen wird der Fahrgast, meist Jugendlich, gebeten seine Füße auf den dafür vorgesehenen Boden abzusetzen.

Nunja, aus einem '' ich schütze mal die Garnitur '' Unterfangen entwickelt sich ein '' ich schütze mich selbst '' Unterfangen. Der Fahrer wird meist angepöbelt und macht sich dann auch wieder auf den Weg zurück. Nun. Was können wir tun ? Die Polizei rufen ? Auch denen sind in dem Falle die Hände gebunden ... was können sie dem Jungen schon nachweisen ? Taten folgen meist wenn jemand blutet und der dafür Verantwortliche nicht mehr in der Nähe ist, die Bilder der Kameras sind meist unbrauchbar und hier endet die Geschichte meist auch schon. Zurück schrecken tun sie da nicht, rein aus verblödetem Stolz ... '' Ehy Altah, meinste ich hab' Angst vor Kamera oder wass ? ''

Securitys in Buss und Bahn. Auch das gibt es in Solingen schon, die S Bahn Richtung Düsseldorf wird Tag wie Nachts von Sicherheitsfachleuten bewacht. Das Trinken von alkoholischen Getränken etc wurde damit größtenteils unterbunden. Aber auch dass sollte
keine dauerhafte Lösung sein. Vielmehr sollte man sich Gedanken machen diesen Kindern eine ordentliche Erziehung zu bieten, nicht erst mit nachholen von pädagogischen Defiziten beginnen wenn der erste Busfahrer mit ner Platzwunde am Kopf im Bus liegt.

Baut mehr Kindergarten, setzt an Kindergärten Grenzen was den Aussländeranteil angeht. Ich für meinen Fall gesprochen bin in der Türkei geboren, kam mit 4 hierher und wurde absichtlich in ein Kindergarten gesteckt welches nicht soviele Ausländer beinhaltete. Ich sollte die Sprache schneller lernen, und mich auch gesellschaftlich einfügen.

Die meisten meiner Sorte grenzen sich im Kindergarten schon aus, Ausländer sind rein von der Kommunikation her aufeinander zugeschnitten und sind meist nur ''Untereinander'' und lernen somit weder Kultur noch Sprache richtig kennen. Auf der Grundschule setzt sich das Selbe fort, man grenzt sich aus und fühlt sich mit 16 - 17 benachteiligt von der Gesellschaft und möchte es der Gesellschaft irgendwie heimzahlen.

Ich bin einfach dafür dass man von Grundauf lernt diese Kinder richtig zu integrieren und nicht erst mit fast 20 versucht die Jungs in die richtige Bahn zu prügeln.
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Beitrag02.06.2009, 00:22 - #29 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Sternchen hat geschrieben:Wir nehmen es hin, weil man nichts dagegen unternehmen kann. -.-

Einspruch! Man kann etwas dagegen unternehmen! Und zwar nicht durch Überwachung, sondern durch Bekämpfung der Ursachen. Das ist auch schon in diesem Thread angeklungen. Die Ursachen sind für mich Faktoren wie mangelnde Bildung, Perspektivlosigkeit, gescheiterte Integration... Ich meine, man kann diese Ursachen gezielt durch höhere Bildungsausgaben und intensive, vor allem aber effektive Sozialarbeit bekämpfen.

Stereo hat geschrieben:Vielmehr sollte man sich Gedanken machen diesen Kindern eine ordentliche Erziehung zu bieten, nicht erst mit nachholen von pädagogischen Defiziten beginnen wenn der erste Busfahrer mit ner Platzwunde am Kopf im Bus liegt.

Baut mehr Kindergarten, setzt an Kindergärten Grenzen was den Aussländeranteil angeht. Ich für meinen Fall gesprochen bin in der Türkei geboren, kam mit 4 hierher und wurde absichtlich in ein Kindergarten gesteckt welches nicht soviele Ausländer beinhaltete. Ich sollte die Sprache schneller lernen, und mich auch gesellschaftlich einfügen.

Die meisten meiner Sorte grenzen sich im Kindergarten schon aus, Ausländer sind rein von der Kommunikation her aufeinander zugeschnitten und sind meist nur ''Untereinander'' und lernen somit weder Kultur noch Sprache richtig kennen. Auf der Grundschule setzt sich das Selbe fort, man grenzt sich aus und fühlt sich mit 16 - 17 benachteiligt von der Gesellschaft und möchte es der Gesellschaft irgendwie heimzahlen.

Ich bin einfach dafür dass man von Grundauf lernt diese Kinder richtig zu integrieren und nicht erst mit fast 20 versucht die Jungs in die richtige Bahn zu prügeln.

Genau das meine ich.
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Beitrag02.06.2009, 15:54 - #30 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Stereo hat geschrieben:Wir bei uns in Solingen haben in den neuen Bussen zu 80% Kameras installiert. Nutzen =15%.
[...] Taten folgen meist wenn jemand blutet und der dafür Verantwortliche nicht mehr in der Nähe ist, die Bilder der Kameras sind meist unbrauchbar.


Das die Kameras wirklich nützlich sind, kann ich Dir zu 100% versichern.
Bei uns in Leipzig wurde vor einiger Zeit dank diesen Kameras ein Vergewaltiger gefasst. Man sah durch die Kameras das entführte Kind und den Täter dazu. Die Videos waren der Schlüssel zur Lösung des Problems!

Meine Tante arbeitet selber bei der LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe) und hat mich wissen lassen, dass seit dem Installieren der Kameras weniger Straftaten innerhalb der Bahn geschehen - und die doch stattfinden konnten öfters sogar mal aufgeklärt werden.

Die Kameras so herunter zu machen finde ich etwas verkehrt! ;)

Das die Fahrer auch öfters angepöpelt werden und auf ihre Sicherheit achten müssen ist nicht von der Hand zu weisen.
Dafür sehe ich aber gerade ein Anschaffen von Sicherheitsleuten für sinnvoll.
Diese können unabhängig vom Verkehr die Person ansprechen, Probleme lösen, Eigentum schützen oder den Typen festhalten, die Cops rufen etc.
Das Festhalten dieser "Gängster" in Kombination mit den Kameras lässt einen eindeutigen Tatbestand beweisen.

Für mich eine wirklich optimale Lösung! :)

Stereo hat geschrieben:Baut mehr Kindergarten, setzt an Kindergärten Grenzen was den Aussländeranteil angeht. Ich für meinen Fall gesprochen bin in der Türkei geboren, kam mit 4 hierher und wurde absichtlich in ein Kindergarten gesteckt welches nicht soviele Ausländer beinhaltete. Ich sollte die Sprache schneller lernen, und mich auch gesellschaftlich einfügen.

Die meisten meiner Sorte grenzen sich im Kindergarten schon aus, Ausländer sind rein von der Kommunikation her aufeinander zugeschnitten und sind meist nur ''Untereinander'' und lernen somit weder Kultur noch Sprache richtig kennen. Auf der Grundschule setzt sich das Selbe fort, man grenzt sich aus und fühlt sich mit 16 - 17 benachteiligt von der Gesellschaft und möchte es der Gesellschaft irgendwie heimzahlen.

Ich bin einfach dafür dass man von Grundauf lernt diese Kinder richtig zu integrieren und nicht erst mit fast 20 versucht die Jungs in die richtige Bahn zu prügeln.


Wooow! Find ich gut das mal von einem "Ausländer" (nicht böse auffassen oder so ;) ) so etwas kommt! Ich seh das eigentlich genauso!

Warum müssen wir jeden Einwanderer aufnehmen? Warum müssen wir die so behandeln wie die hier geborenen auch?
Warum?
Weil du sonst als Nazi abstempelt wirst und wir doch Verantwortung gegenüber unserer Vergangenheit übernehmen müssen... paaah!! :/

Ich finde, man müsste das Entstehen von Orts- und Stadtteilen wie Kreuzberg oder Neu-Köln verhindern. Es kann nicht sein das sich "Ausländerzonen" bilden, in denen kein Deutsch gesprochen wird. Ich versteh sowieso nicht, warum es hier Leute gibt, die kein Deutsch sprechen!

Man müsste einen Einwanderungsantrag stellen und dann bei einer Zusage bestimmte Gebiete erhalten, in die man Ziehen darf.
So könnte man diese Zonen wunderbar verhindern und Emigranten besser integrieren, da nicht zu viele "Fremde" auf ein bestimmtes Gebiet treffen.
Bessere Einwanderungspolitik, bessere Investitionen in Bildung und bessere Vorbilder braucht man.
Wenn mir ein Bushido erzählt, wie reich er doch ist aber nur die Schule geschwänzt hat und die Kids diesen Mann als Vorbild haben oder im Gegensatz eine NPD die Jugend(!!!) für ihre Ideologien verführt und kein Schwein merkt bzw. unternimmt was dagegen... ojeee!

Ich glaube bei mir würden diese beiden Subjekte nicht existieren! :head: :rolleyes:
Vielleicht weich ich gerade etwas vom Thema ab und pisse einigen ans Bein, aber (zu viel?!) Links fetzt doch nicht immer wirklich! -.-

[quote"Tequila"]Man kann etwas dagegen unternehmen! Und zwar nicht durch Überwachung, sondern durch Bekämpfung der Ursachen. Die Ursachen sind für mich Faktoren wie mangelnde Bildung, Perspektivlosigkeit, gescheiterte Integration... Ich meine, man kann diese Ursachen gezielt durch höhere Bildungsausgaben und intensive, vor allem aber effektive Sozialarbeit bekämpfen.[/quote]

Richtig, aber schwierig!

Man müsste wirklich mehr in die Bildung investieren (an die richtigen Stellen!!!) und für Perspektiven sorgen.
Jedoch dauert dies alles seine Zeit bis es Früchte trägt! Wir würden erst in Jahrzehnten davon profitieren, was aber der Allgemeinheit nicht gefällt bzw. versteht, weil sie JETZT! Erfolge sehen wollen.

Darum finde ich die richtige Mischung aus Kontrolle und Vorsorge die erfolgreichste Lösung.

Man muss noch hinzufügen, dass wir uns in einem Wertewandel bzw. - verfall befinden, welcher nicht so leicht aufgehalten werden kann.
Dafür müsste man, für uns alltägliche und "normalste" Gegebenheiten ändern. Dies würde erstmal auf großen Unmut treffen und auch wieder eine ganze Weile bis zum wirken brauchen.
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Beitrag03.06.2009, 02:44 - #31 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Cr3w hat geschrieben:Warum müssen wir jeden Einwanderer aufnehmen? Warum müssen wir die so behandeln wie die hier geborenen auch?
Warum?
Weil du sonst als Nazi abstempelt wirst und wir doch Verantwortung gegenüber unserer Vergangenheit übernehmen müssen... paaah!! :/

Wir nehmen schon lange nicht mehr jeden Einwanderer auf. Unser Einwandererungsrecht ist nicht viel lockerer als das der meisten EU-Staaten. Und ich finde, wer Ausländer schlechter behandelt, der ist ein Nazi.
Auch die in Art. 11 GG garantierte Freizügigkeit einzuschränken, finde ich verwerflich.
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Beitrag03.06.2009, 10:13 - #32 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

@Cr3w

Du hast mich zwar zitiert aber hast meine Intentionen wohl falsch verstanden. Ich bin ein selbstkritischer Mensch und werde auch einen Teufel tun um Negatives bezogen auf mich, mein Land oder mein Volk zu leugnen, das ist nicht meine Art. Ich sehe alles ein, sei es positiv als auch Negativ.

Aber beim Punkt '' Ausländer anders behandeln '' sprechen wir aneinander vorbei. Jeder Mensch ist nunmal gleich zu behandeln, ganz egal ob Gast oder Deutscher. Es ist nunmal so dass wir alle hier leben, wenn es uns hier nicht gefallen würde, hätten wir die Möglichkeit zu gehen, tun wir aber nicht ... also kannst du daraus entnehmen dass wir das Leben hier zu schätzen wissen, Deutschland und dem deutschen Volk dafür danken dass uns hier solch ein Lebensstandard geboten wird. Es gibt natürlich diese Art von Ausländern die dann andauernd zu Wort bringen wie Scheiße es hier doch sei, usw, etc. Und für die gilt das Selbe, wenn sie es in der Türkei besser hätten dann wären sie schon längst dort.

Aber um nicht vom Thema abzuschweifen, ich hatte oben angesprochen dass wir uns kaum integrieren und mit 16 - 17 behaupten man würde uns scheiße behandeln, ich sprach auch davon dass es völliger Quatsch ist. Du zitierst mich, gibst mir recht, im selben Atemzug jedoch behauptest du man müsse sie nicht gleich behandeln.

Ist doch paradox, denk also drüber nach und ich denke schon bald kommen wir da auf den selben Nenner. Ich hoffe es.

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Beitrag05.11.2009, 19:22 - #33 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Das Problem ist wie schon mehrmals genannt die mangelnde integration, darauf aufbauende Perspektivlosigkeit etc.

Unser Problem liegt darin, dass niemand wirklich auf die Ursachen eingeht, also gemachte Fehler in ihren Grundzügen "renoviert", sondern wir bzw die Gesellschaft, der Staat, wer auch immer, versucht das Problem an der Oberfläche zu beheben. Aber damit ist es doch auch nicht getan.
Wir müssten von Grund auf versuchen diese Probleme einzudämmen, bzw so zu korrigieren, dass das Resultat annehmbar ist. zur zeit sieht es noch so aus, dass nach außen hin der Schein gewahrt wird, in dem man Fehler so versucht zu korrigieren, dass man denkt, das ist eine Lösung des Problems in erster Sicht. Aber die Langzeitfolgen werden nicht beleuchtet.
Wie schon gesagt, die Lösung des Problems liegt darin, dass wir die Fehler rauspicken, und die Gründe dafür suchen, wie und warum es dazu kam. Und dann liegt unsere Aufgabe darin, dass wir von Grund auf diese Fehler beheben müssen.
Also ganz unten ansetzen, um oben das bestmögliche rauszuholen. Wir sollten langfristiger denken, als nur von heute auf morgen.

naja. muss los.
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Beitrag06.11.2009, 22:15 - #34 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

@Snow

Das ist schon richtig, nur wenn man das Übel an den Wurzeln packen will, dauert es Jahre bis offensichtliche Änderungen eintreten.
Dies bringt aber keine Zustimmung, weil immer alles jetzt sofort auf der Stelle passieren muss. So kommt es doch immer wieder zu irgendwelchen "Scheinentscheidungen" die nur die halbe Niete sind.

@Tequila und Stereo

Bin nur gelegentlich hier und zu faul nochmal nachzulesen über was wir diskutiert haben! :p
Wenn ihr beiden noch zu irgendwas eine Stellungnahme haben wollt, dann bitte mal drauf ansprechen bzw. zitieren! ;)
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Beitrag07.11.2009, 02:04 - #35 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Eben!
Das ist meiner Meinung nach das Problem, dass zu wenige auf lange Sicht denken.
Was du, Cr3w, geschrieben hast, ist genau das, was ich versucht hab mitklingen zu lassen. Diese scheinbaren Problemlösungen können aber auf Dauer nicht die richtige Lösung sein, nur es sieht auch niemand ein, etwas grundlegend zu verändern, da es weitaus umfassender und schwieriger, und außerdem auf kurze Distanz lange nicht so Erfolg versprechend ist wie die s.g. "scheinlösungen".
Und wieder kann man sagen, warum schwer, wenn's auch einfach geht, oder was du heute kannst besorgen, verschiebe stets auf morgen. Anstatt die Sachen jetzt anzupacken und versuchen, etwas zu bewirken, langfristig, was natürlich auf nicht solch positive Resonanz stoßen würde, wie zB die fallende "Kriminalitätsrate" in öffentlichen Verkehrsmitteln, nimmt man die Möglichkeit, welche auf den ersten Blick am besten erscheint, und die größte Zusage aus der Bevölkerung erhält. (Quergedanke: "Ich rücke mich selbst besser ins Licht, mir doch egal, was später ist!")

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Beitrag25.02.2010, 17:06 - #36 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

freeburma hat geschrieben:Bin ziemlich gut bis jetzt ausgekommen, indem man sie einfach ignoriert;).
Im Normalfall hilft das. Aber es gibt auch einige, die darauf noch aggressiver reagieren, solche wollen ihre Grenzen erkennen.
Es gibt keine Patentlösung, aber möglichst einfach gar nicht reagieren!

Auf keinen Fall ignorieren. Durch Ignoranz haben wir ja eigentlich solche und ähnliche Probleme. Es gibt Gewaltpräventionskurse, die von Universitäten, Hochschulen oder auch Kampfsportschulen angeboten werden. Natürlich sind die nicht alle fruchtend und es gibt da auch jede Menge unsinniger Angebote. Informiert euch in eurer Stadt! Wer solches oder ähnliches Verhalten ignoriert, muss sich dann nicht wundern, wenn Jugendliche den Respekt vor anderen Leuten völlig verlieren. Ein Tipp von mir: nehmt euren Mut zusammen und sprecht ganz bewusst andere Mitmenschen an, wenn ihr in einer solchen Situation steckt. "Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte helfen?!" Meist reagieren dann Passanten (ich habs selbst oft probiert). Reagieren sie nicht und sehen weg, machen sie sich strafbar, falls es zu Körperschäden kommt. Oder äußert euer Empfinden gegenüber dem Jugendlichen: "Ich fühle mich gerade bedroht durch dich und verlange von dir, dass du mich jetzt in Ruhe lässt!" Dazu braucht man Courage und ne Menge nerven. Aber es hilft.
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Beitrag25.02.2010, 20:47 - #37 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

(Un)Realist hat geschrieben:Auf keinen Fall ignorieren.

Diese Menschen begehen Gewalttaten, weil sie Bestätigung suchen. Sie haben keinerlei Selbstbewusstsein. Dieses mangelnde Selbstbewusstsein macht sie extrem geltungsbedürftig. Anders gesagt: Sie können sich ihre Selbstbestätigung nicht selbst verschaffen, daher müssen andere dafür herhalten.

Die in meiner Gegend zumeist islamistischen Gewalttäter haben das Ideal vom gefürchteten Patriarchen. Sie suchen nach dem Gefühl der Überlegenheit. Derart primitive Menschen erhalten das zum einen über ihre Religion, die ihnen sagt etwas besseres zu sein als die Heiden und jenen keine Rechenschaft schuldig zu sein. Solange Religiöse unter sich sind, können Religionen so das Zusammenleben stärken. Diese Wechselwirkungen gibt es in allen Hassreligionen (Christentum, Judentum, v.a. Islam und evtl. einige weniger verbreitete).
Steht ein solcher Moslem abends einem Menschen anderer Ethnik (also einem "Heiden") gegenüber, verlangt er von jenem die Furcht (er nennt es "Respekt"), den der Koran oder zumindest die Koranprediger dem Moslem zugestehen und nach welcher seine nach Bestätigung lächzende Seele sucht. Ist er, wie viele, nicht wirklich gläubig, dann ist der Koran, der in seiner Verwandtschaft (also seinen Vertrauten) ja eine so große Rolle spielt, zumindest eine perfekte Rechtfertigung für den Hass gegenüber dem anderen.

Stehst du nun also am Straßenrand und wirst von einem Türken gefragt "was guckst du?", dann steht die Frage im Raum, was zu tun ist.

Ein Ansatz wäre, ihm (bzw. "ihnen" denn Türken sind NIEMALS alleine) die Bestätigung zu geben, die sie suchen. Also sich zu erniedrigen. Das birgt die Gefahr, dass er/sie auf den Geschmack kommen und richtig loslegen.

Ein weiterer Ansatz ist, sich den Gruppenführer rauszusuchen und auf das erste Zeichen hin, dass er Stress sucht, möglichst Effektvoll niederzuschlagen. Einer ist immer derjenige der das sagen hat. Diese Gruppendynamik ist allgemeingültig.
Diese Technik hilft mit Einschränkungen immer, da niemand aus der Gruppe der Nächste sein will. vermutlich werden die anderen einfach wegrennen. Zudem bekommen sie so gezeigt, dass sie sich nicht alles erlauben können.
Das sollte man sich nur erlauben, solang es nicht mehr als vier sind und man sich sicher sein kann, den Führer auch KO zu kriegen. Eventuelle Verfahren werden eingestellt, da diese Gewalttürken schon polizeilich bekannt sind.

Ignorieren ist ein dritter Ansatz der va. bei den weniger Aggressiven Erfolg verspricht. Wenn eine Gruppe aber unbedingt jemanden fertig machen möchte und nicht nur "leicht reizbar" ist, dann zeigt das ignorieren ihnen, dass man das perfekte Opfer ist: wehrlos.

Man muss also -wie immer- seinen Feind kennen, um mit ihm fertig zu werden. Den "leicht reizbaren" ignoriert er am besten, da er mit jeder Antwort ein Problem haben wird. Die, die mehr oder weniger auf Streit aus sind, denen gibt man am besten im geringen Maße das, was sie wollen und macht sich dabei konsequent vom Acker. Wenn sie aber schon mit breiten Schritten auf einen zukommen, sollte man seine Angst überwinden und den Anführer vor Überzeugung sprudelnd plattmachen.
> Stehe zu dem, was du tust und tue nur das, zu dem du stehen kannst <
> Wenn Menschlichkeit Arglist, Egoismus und Naivität bedeutet, dann möchte ich kein Mensch sein <

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Beitrag25.02.2010, 21:56 - #38 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

Lacht ruhig aber ich hab mir schon mehr als einmal überlegt ein Kettenhemd drunter zu tragen, klar es werden "nur" paar Leute pro Jahr auf der Straße niedergestochen aber wenn du blutend auf dem Boden liegst hilft dir diese Statistik nicht.

Ich spreche scheinbar aus der selben Erfahrung wie CKN, ignorieren macht sie meist ziemlich sauer aber wenn man die richtigen ignoriert klappts und es bringt ne gewisse genugtuung wie die sich aufregen in ihrer wehrlosigkeit wenn sie nicht auf dich losgehen können weil sie nicht zahlenmäßig überlegen sind. Ist man allerdings alleine ist es keine gute Idee, in der größten Not: Geiselnahme, schnappt den schwächsten wenn ihr den stärksten nicht umkriegt, die anderen werden zwar drohen sind aber doch selbst eingeschüchtert. Eine Erfolgsgarantie gibts natürlich nicht. Zumal man in der Geiselnahme Position letzten endes auf Hilfe warten muss, daher nur in absoluten Notfällen geeignet. Ist definitiv die schäbigste und schlechteste "Lösung" aber besser als sich kampflos zum Spielball degradieren zu lassen.

Noch ein Tipp: stellt euch wenn möglich mitten auf die Fahrbahn/bewgt das Kampffeld auf die Fahrbahn,
1. glaub mir die richten dich ohne mit der WImper zu zucken gaaaaaaaaanz übel zu auch wenn du schon längst nicht mehr aufstehen kannst, sprich ein Auto das dich erwischt ist potentiell harmloser und zieht den Fahrer rein
2. es ist wahrscheinlicher das dann jemand anhält und die Angreifer sich zurückkziehen wenn der jenige sein Handy zieht
3. auch die Angreifer sind dem Risiko angefahren zu werden ausgesetzt

So lächerlich das klingen mag ist das also eine gute taktische Option wenn man mit dem Unterzahl Szenario rechnet.
Ein Feature, ist es erst wenn man es abschalten kann.
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Beitrag26.02.2010, 12:54 - #39 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

@alter_Bekannter
Ist dein Beitrag ironisch gemeint? Wo zur Hölle wohnst du? Das sind ja kriegsähnliche Zustände :o
Hier bei uns in Stuttgart gibts auch nicht wenig gewaltbereite Jugendliche, meist hilft aber einfach ein böser Blick direkt in die Augen des Kontrahenten und sogar größere Grüppchen machen dir den Weg frei. Hat bisher immer geklappt bis auf nen bekoksten Russen und seinen Freund, wer sich da aber auch nicht provozieren lässt, hat zu 50% Glück da gut raus zu kommen. Ansonsten ordentlich zurück auf die Fresse hauen. Muss man sich doch nicht bieten lassen.

Wer natürlich gleich schüchtern auf den Boden scheut hat von vornherein verloren ...
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Beitrag26.02.2010, 13:30 - #40 Re: Wie umgehen mit pöbelnden Jugendgangs?

@ CroneKorkN: Um Himmels Willen. Das ist aber schon ganz schön einseitig und auch etwas "engstirnig", alles den bösen Religionen in die Schuhe zu schieben oder? Wenn jemand an einen Gott glauben möchte, ist das doch völlig i.O. Deswegen muss er doch kein Kiegstreiber sein. Und ich kenne auch genug deutsche Gewalttäter. Mit Islamismus o.ä. hat das nichts zu tun.

@ alter_Bekannter: Wie mein Vorredner schon sagt: du hast ein ganz schön krasses und meiner Meinung auch verschobenes Bild von Jugendlichen. Das sind doch auch nur Menschen und keine "mutierten Superkillermonster". Wenn man davon ausgeht, dass die ohnehin alle böse und schlecht sind, warum dann überhaupt über das Thema diskutieren und nicht gleich mit ner Waffe spazieren gehen? Deine Gewaltbeschreibungen klingen wie aus einem Drehbuch eines drittklassigen deutschen Jugendkrimis. Woher hast du deine Tipps? Sind das eigene "Ideen" oder sind das etwa fachliche Meinungen? Den Kampf auf die Fahrbahn zu ziehen, weil ein Autounfall harmloser sei als brutale Killertürken :o !? Ich bitte dich, das kann nicht dein Ernst sein.
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