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Moderator: Mati

Beitrag12.12.2009, 20:23 - #1 Welches Programm für Hausarbeit?

Hi,
ich schreibe ja auch demnächst ein paar Hausarbeiten. Nur weiß ich nicht, mit welchem Programm ich sie erstellen soll. M$ Office liegt nahe, ist nur etwas teuer. Außerdem habe ich OpenOffice installiert. Ich komme allerdings nicht so recht klar mit dem Programm. Dieser Assistenzwahn hat die gleichen bevormundenden Ausmaße angenommen wie bei MS und hindert mich daran, das Dokument so zu gestalten, wie ich es möchte. Momentan treibt mich die Nummerierungsfunktion in den Wahnsinn. Ich möchte ein Programm, mit dem ich meine Kapitel so nummerieren kann, wie ich es will.

A.
....I.
......1.
.........a)
.............aa)
..................(1)
.........................(alpha)


Außerdem habe ich noch relativ viel Gutes von LaTex gehört. Das scheint mir aber eher ein Programm für Profis zu sein. Ich komme damit nicht so richtig klar. Schon wenn es um das Ändern von Schriftgröße/Schriftart geht, bin ich am Ende mit meinem Latein.

Wie schreibt ihr Hausarbeiten? Welches Programm ist zu empfehlen?
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Beitrag12.12.2009, 21:47 - #2 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Nun, in OO brauchst du eigentlich garnichts anklicken.
den abstand kanst du mit der tab taste festlegen.
Und die aufzählung macht er automatisch weiter, wenn du die ersten 2 zahlen selber gemacht hast.

PS: Ich nutze immer MS Office 2003, kann aber auch mit OO arbeiten.
Würde mich über einen besuch freuen ! http://chris-latza.de - http://ultinova.de
... Doch nach einem lÄcheln war es gleich besser!
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Beitrag13.12.2009, 00:49 - #3 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

An MS Office kann man ja auch recht günstig drankommen. ;)
Ich habe damit auch meine Facharbeit geschrieben, und hatte keinerlei Probleme. Auch die Nummerierung hat tadellos funktioniert. Latex ist glaube ich etwas überdimensioniert, falls du noch nicht damit gearbeitet hast. Letztlich sollte es ja auch auf den Inhalt ankommen, nicht aufs Layout.
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Beitrag13.12.2009, 01:40 - #4 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Ich habe meine erste HA in StrR ohne Probleme mit Word 2007 schreiben können. Und ich hatte keine Probleme damit, dass es teuer war, denn ich habe es mir schlicht und einfach gesaugt. :p

Für die 'ne juristische Hausarbeit brauchst Du solch eine Nummerierung mit mehreren Ebenen außerdem gar nicht. Die Fußnoten sind eher das Problem und für die würde ich lieber zu Word als zu OpenOffice greifen.


Gruß anZen
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anZen
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Beitrag13.12.2009, 06:23 - #5 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

anZen hat geschrieben:Ich habe meine erste HA in StrR ohne Probleme mit Word 2007 schreiben können. Und ich hatte keine Probleme damit, dass es teuer war, denn ich habe es mir schlicht und einfach gesaugt. :p


Und so was als Jurist. Ich bin empört! :p
Edit: Um auch was zum Thema zu sagen. :D
Das Wichtigste ist, dass du deine Überschriften, mit den entsprechenden Vorlagen für Überschrift 1, 2 und 3 der Reihe nach durchbenutzt. Dann sollte er das automatisch richtig machen. Das Problem dürfte wohl sein, dass du wirklich sehr viele Unterpunkte benutzt. Brauchst du das wirklich so, mir kommt das fast zu verschachtelt vor. Meine Hinweise beziehen sich übrigens auf MS Office. Aber ich denke, dass das in OO genauso sein sollte.
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Beitrag13.12.2009, 11:53 - #6 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Ich schreibe alle Arbeiten in LaTeX. Wenn man es erst einmal gelernt hat, mag man die enormen Vorteile nicht mehr missen. Man kann zwar nur sehr schwer seine eigenen Layout-Vorstellungen umsetzen, aber im Gegenzug sieht es mit LaTeX gesetzt immer sehr gut aus ohne daß man groß etwas formatieren muß. - Seitdem ich letztens sah zu welchen Problemen es mit Word so führen kann (Magisterarbeit eines Komilitonen), um am Ende doch nicht wirklich gut auszusehen ist meine Empfehlung:

Lern LaTeX!

Lieben Gruß
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Beitrag13.12.2009, 12:00 - #7 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Darkcloud hat geschrieben:Das Wichtigste ist, dass du deine Überschriften, mit den entsprechenden Vorlagen für Überschrift 1, 2 und 3 der Reihe nach durchbenutzt. Dann sollte er das automatisch richtig machen.


Die Betonung liegt auf "sollte"? :D


Darkcloud hat geschrieben:Das Problem dürfte wohl sein, dass du wirklich sehr viele Unterpunkte benutzt. Brauchst du das wirklich so, mir kommt das fast zu verschachtelt vor. Meine Hinweise beziehen sich übrigens auf MS Office. Aber ich denke, dass das in OO genauso sein sollte.


Diese extreme Verschachtelung ist bei Juristen "normal". Ob der Prof. das auch so will, sei dahingestellt. Ich sah schon Jura-Hausarbeiten von 15 Seiten 1,5zeilig mit 3 Seiten Inhaltsverzeichnis. Da besteht ein Unterkapitel dann auch mal aus einem kurzen Satz:

Jura-Hausarbeit hat geschrieben:1.3.2.4.3 Ergebnis

Der Tatbestand ist nicht erfüllt.



lieben Gruß
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Beitrag13.12.2009, 12:06 - #8 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Ich kann Dir auch nur den Einstieg in LaTeX empfehlen. Klar, für eine kurze Hausarbeit bieten sich die WYSIWYG-Editoren an, aber bei längeren Texten ist das für mich keine Alternative mehr.

Vorteile:
- Keine Assistenten/PopUps/automatischen Umformatierungen
- Unabhängigkeit von Microsofts tollen neuen Ideen
- Plattformunabhängigkeit

Nachteil ist natürlich der Einstieg, aber das ist eben nur eine einmalige Zeitinvestition und außerdem gibt es im Netz viele gute Vorlagen, die einem die Dokumente schon recht gut einrichten, so dass man quasi direkt loslegen kann, wobei es auch gleich richtig gut aussieht.

Für den Einstieg fand ich dieses Tutorial ganz gut - zwar schon sehr alt und deshalb nicht mehr ganz auf der Höhe, aber mMn ziemlich gut geschrieben.

Für die Installation gibt es im Matheboard eine schöne Anleitung und dazu noch eine Linksammlung

Letztes Jahr habe ich mal ein längeres Dokument mit Word erstellt und bin dabei fast wahnsinnig geworden. Bei jeder kleinen Änderung im ersten Absatz wurde gleich der ganze Rest des Dokuments mit umformatiert und überall sprangen Büroklammern durch die Gegend, die an meinem Text etwas auszusetzen hatten. Außerdem habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis die ganzen überflüssigen Automatisierungen abgestellt waren und am Ende sah es doch scheiße aus, da ich nie genau das machen konntwe, was ich eigentlich wollte. Damit will ich nix mehr zu tun haben.

Gruß,
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Beitrag13.12.2009, 13:31 - #9 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Ich habe für meine Facharbeit Word 2003 verwendet. Ich persönlich komme mit dem Word relativ gut klar, solange man keine grossen Sonderwünsche hat.
Die Version 2003 hat zudem weit weniger Autoformateingriffe, von denen ich einige auch noch manuell deaktiviert habe.
Am liebstens hätte ichs ja im Editor geschrieben, aber wir hatten so nervige Vorgaben bezüglich Schrift, Format, Größe und Zeilenabstand. :D
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Beitrag13.12.2009, 14:41 - #10 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Ich muss meinen Kram mit LaTeX schreiben und ein Vergnügen ist es wirklich nicht. Sicher, es bietet einige Vorteile, die man nicht wegdiskutieren kann aber es ist (zumindest bei mir) erheblich zeitaufwändiger und wirkt auf mich oft genug einfach nicht logisch. Bei jedem Dokument habe ich mit nicht reproduzierbaren Fehlern zu kämpfen, welche ich dann Schritt für Schritt entfernen muss.
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Beitrag13.12.2009, 22:35 - #11 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Vielen Dank für eure vielen Antworten.

Reksilat hat geschrieben:Letztes Jahr habe ich mal ein längeres Dokument mit Word erstellt und bin dabei fast wahnsinnig geworden. Bei jeder kleinen Änderung im ersten Absatz wurde gleich der ganze Rest des Dokuments mit umformatiert und überall sprangen Büroklammern durch die Gegend, die an meinem Text etwas auszusetzen hatten. Außerdem habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis die ganzen überflüssigen Automatisierungen abgestellt waren und am Ende sah es doch scheiße aus, da ich nie genau das machen konntwe, was ich eigentlich wollte. Damit will ich nix mehr zu tun haben.

Genauso geht es mir auch. Und OpenOffice versucht, genauso "benutzerfreundlich" zu werden wie Word und hat genau die gleichen Fehler übernommen. Ich muss allerdings sagen, dass Word 2007 nach der ersten Eingewöhnung sehr gut funktioniert und die Automatisierungen intelligenter geworden sind. Aber ich hab eben keine Vollversion dafür. Und saugen soll nur ein Notbehelf sein. Ich werde mir wahrscheinlich mal die W2010 Beta herunterladen.

Was mir bei LaTeX als erstes aufgefallen ist, ist der immense Schreibbedarf. Für den Preis, dass alles aussieht wie professionell gesetzt und alles schön getrennt wird, muss ich massig Befehle tippen. Ein Deckblatt zu machen ist anscheinend ganz einfach, aber wenn ich das Layout irgendwie ändern will, weiß ich schon nicht mehr weiter. Geht das überhaupt?

opd hat geschrieben:Ich muss meinen Kram mit LaTeX schreiben und ein Vergnügen ist es wirklich nicht. Sicher, es bietet einige Vorteile, die man nicht wegdiskutieren kann aber es ist (zumindest bei mir) erheblich zeitaufwändiger und wirkt auf mich oft genug einfach nicht logisch. Bei jedem Dokument habe ich mit nicht reproduzierbaren Fehlern zu kämpfen, welche ich dann Schritt für Schritt entfernen muss.

Ist das bei euch vorgeschrieben? Ich stelle mir gerade das Gesicht einer Studentin vor, die evtl. nicht mal mit Word richtig klar kommt und dann LaTeX lernen muss...
Was findest du nicht logisch? Also bei meinem "Reinschnuppern" habe ich keine Probleme in dieser Hinsicht gehabt. Es erinnert mE eben stark an einen Quelltext wie beim Programmieren.
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Beitrag14.12.2009, 09:09 - #12 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Tequila hat geschrieben:Was mir bei LaTeX als erstes aufgefallen ist, ist der immense Schreibbedarf. Für den Preis, dass alles aussieht wie professionell gesetzt und alles schön getrennt wird, muss ich massig Befehle tippen.

Das hängt von der Länge deines Dokuments ab. Je länger das Dokument und insbesondere, je länger einzelne reine Textpassagen sind, desto mehr wird sich das Verhältnis Markup/Text in Richtung Text verschieben. Voraussetzung ist selbstverständlich die richtige Herangehensweise - kommst du beim Verfassen eines LaTeX-Dokuments auf den Gedanken `ich will diesen Text 14pt, Fett, in $schriftart markieren`, dann wirst du unweigerlich extrem viel Code tippen müssen. Nutzt du jedoch semantsich sinnvolles Markup - das Stichwort ist WYSIWYM (What you see is what you mean) - und setzt die einzelnen Formatierungen erst nachträglich (wenn du sie überhaupt verändern willst), dann wird dein LaTeX-Dokument idealerweise von Text dominiert (abgesehen vom Kopfteil, i.e. der Initialisierung vor \begin{document}). Wenn du vorwiegend Formeln setzt, sieht das Verhältnis natürlich anders aus - aber hier existiert kaum eine brauchbare Alternative zu LaTeX (von CASen wie Maple einmal abgesehen, wobei auch dessen Ergebnisse im Document Mode nicht an denjenigen von LaTeX zu messen sind).

Tequila hat geschrieben:Ein Deckblatt zu machen ist anscheinend ganz einfach, aber wenn ich das Layout irgendwie ändern will, weiß ich schon nicht mehr weiter. Geht das überhaupt?

Selbstverständlich ist es mit entsprechendem Aufwand möglich, das Layout komplett zu verbiegen - du kannst eigene Style-(STY-) oder gar eigene Klassen-(CLS-)Vorlagen erstellen und für deine Dokumente nutzen. Gerade Letzteres ist aber in aller Regel wenig empfehlenswert, die KOMA-Script-Klassen sind ausgereift und bieten sinnvolle Vorgaben für wissenschaftliche Texte.
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Beitrag14.12.2009, 11:48 - #13 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Tequila hat geschrieben:Was mir bei LaTeX als erstes aufgefallen ist, ist der immense Schreibbedarf. Für den Preis, dass alles aussieht wie professionell gesetzt und alles schön getrennt wird, muss ich massig Befehle tippen.


Der Schreibbedarf an Befehlen ist bei einer Hausarbeit nicht groß. Das Gerüst des Dokuments übernehme ich ohnehin immer von einer älteren Arbeit, lösche den Text und kann loslegen. Im Text sind es im Grunde ja nur noch die Überschriftbefehle und der \footnote-Befehl.


Tequila hat geschrieben:Ein Deckblatt zu machen ist anscheinend ganz einfach, aber wenn ich das Layout irgendwie ändern will, weiß ich schon nicht mehr weiter. Geht das überhaupt?


Ich benutze nicht den \maketitel Befehl für die Titelseite. Die Formatierung möchte ich dort auch mehr beeinflussen können. Zum Beispiel möchte ich bei zweizeiligen Titeln den Zeilenumbruch selbst bestimmen können, damit es gut aussieht. Bei mir sieht das immer irgendwie so aus:

Code: Alles auswählen
\begin{document}

\begin{titlepage}

\begin{center}
  ~\\[20mm]
  {\large Magisterarbeit}\\[6mm]
  {\Huge Rationalität und Moral}\\[6mm]
  {\large von frechBengel} \\[2mm]
\end{center}

\vfill
\begin{flushright}
  \LaTeX
\end{flushright}

\end{titlepage}

\setcounter{page}{1} \pagenumbering{roman}


Nach der Titelseite wird die Seitenzahl auf 1 gesetzt und die Seiten fürs Inhaltsverzeichnis werden mit römischen Zahlen nummeriert. Vor dem Begin des eigentliches Textes steht dann wieder:

Code: Alles auswählen
\setcounter{page}{1} \pagenumbering{roman}


Man braucht sich nicht gleich ein sty-file zu basteln, um die Titelseite anders zu gestalten. Das könnte ich auch nicht, aber obige Lösung funktioniert bei mir seit Jahren einwandfrei. - Um an den Formatierungen des Textes etwas zu ändern, sollte man sich schon etwas auskennen. Meiner Erfahrung macht man sich da nur Probleme, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Für mich bestand daran nie ein Bedarf, weil LaTeX es von Haus aus alles gut macht.


Tequila hat geschrieben:Ist das bei euch vorgeschrieben? Ich stelle mir gerade das Gesicht einer Studentin vor, die evtl. nicht mal mit Word richtig klar kommt und dann LaTeX lernen muss...


Wer bei Word schon an seine intellektuellen Grenzen stößt, sollte von LaTeX die Finger lassen. Man muß ein gesundes Maß an Interesse für die Funktionsweise des Computers und des Satzsystems mitbringen, um mit selbigem arbeiten und die Vorteile genießen zu können. - Man muß ja auch nicht alles auf einmal lernen. Ich habe auch mit einem recht simplen LaTeX angefangen und dann immer mal wieder etwas dazu gelernt.

Es gibt allgemein eine gewisse Aversion gegenüber diesem technischen Know-How. Ich habe da manchmal den Eindruck, man sei sich zu fein für sowas und es gäbe so eine diffuse Einstellung, daß kluge Menschen sich mit ihrem Computer nicht auskennen dürfen bzw. wer sich mit seinem Computer auskennt, der weiß sonst nichts. Dieses dezente "Freak"-Image ist jedoch nach meinem Empfinden auf dem Rückzug. - Auch das von weiblicher Seite oft geäußerte Argument "Ich kenne mich doch nicht mit Computer aus. Ich bin doch ein Mädchen, aber mein Mitbewohner ..." habe ich schon länger nicht mehr gehört.

Lieben Gruß
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Beitrag14.12.2009, 20:00 - #14 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

frechBengel hat geschrieben:Man braucht sich nicht gleich ein sty-file zu basteln, um die Titelseite anders zu gestalten. Das könnte ich auch nicht, aber obige Lösung funktioniert bei mir seit Jahren einwandfrei. - Um an den Formatierungen des Textes etwas zu ändern, sollte man sich schon etwas auskennen. Meiner Erfahrung macht man sich da nur Probleme, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Für mich bestand daran nie ein Bedarf, weil LaTeX es von Haus aus alles gut macht.

Stimmt, ich habe `das Layout verändern` nicht auf die Titelseite, sondern auf das Layout des Fliesstextes bezogen. Und eben dieses zu verändern, halte ich - wie gesagt - nicht für sinnvoll, da die KOMA-Script-Dokumentklassen sinnvolle Vorgaben enthalten. Dagegen, die Titelseite individuell zu gestalten, spricht natürlich nichts, wobei ich auch diese Anweisungen bei mehrfacher Verwendung in einen neuen Befehl, der in einer eigenen sty-Datei definiert ist, auslagern würde. Übrigens ist besteht eine sty-Datei auch `nur` aus LaTeX-Anweisungen - einige häufig verwendete Definitionen und eigene Befehle/Umgebungen in eine sty-Datei auszulagern, ist kein Hexenwerk und IMHO auch sinnvoll, dann erspart man sich, Code per Copy-and-Paste zu duplizieren.
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Beitrag14.12.2009, 21:13 - #15 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Hi Kugelfisch!

Du kennst Dich verdammt gut aus. Das habe ich in anderen Threads schon gesehen.

Aber: Ich habe nicht den geringsten Plan, wie ich eine sty-Datei schreibe. Ich möchte auch gar keine schreiben können. (jedenfalls zur Zeit - man lernst ja immer dazu)

Dir sind natürlich die KOMA-Dinger geläufig. Ich fange damit erst an. Hier aber geht es um Tequilas Hausarbeit. Du setzt zu viel voraus. - Wir reden hier über Word oder LaTeX! ... für eine wissenschaftliche Arbeit.

Tequila wäre mal geholfen, wenn er sich für LaTeX entscheidet, ein kleines bisschen darüber lernt, und später mehr lernt, weil es ihm gut gefällt, was LaTeX so macht.

Lieben Gruß
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Beitrag14.12.2009, 21:16 - #16 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Hört sich alles bisschen HTML/CSS-mäßig an.

Edit: Übrigens hab' ich bei einen meiner Kollegen mal irgendwas von Lyx aufgeschnappt, er war recht begeistert davon, persönlich kann ich allerdings nix dazu sagen.
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Beitrag14.12.2009, 21:19 - #17 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

movsky hat geschrieben:Hört sich alles bisschen HTML/CSS-mäßig an.


Ja. In gewisser Weise.

Aber: Du definierst nicht dein CSS-File, sondern LaTeX hat ein CSS-File (und mehr) und macht das pdf schön.

lg
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Beitrag14.12.2009, 21:24 - #18 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

frechBengel hat geschrieben:Dir sind natürlich die KOMA-Dinger geläufig. Ich fange damit erst an. Hier aber geht es um Tequilas Hausarbeit. Du setzt zu viel voraus. - Wir reden hier über Word oder LaTeX! ... für eine wissenschaftliche Arbeit.

Die KOMA-Script-Klassen (scrartcl, scrreprt, scrbook) dürften jedem geläufig sein, der LaTeX im deutschen Sprachraum einsetzt - oder nutzt du die US-amerikanischen Standar-Dokumentklassen (article, report, ...)? Für wissenschaftliche Arbeiten sind - je nach Umfang - die Klassen scrartcl oder scrreprt zu empfehlen.

movsky hat geschrieben:Hört sich alles bisschen HTML/CSS-mäßig an.

Der Vergleich ist nicht schlecht - sowohl bei (La)TeX wie auch bei (X)HTML handelt es sich um Auszeichnungssprachen, und sowohl LaTeX wie auch HTML 4.01 versuchen, das Design vom semantisch ausgezeichneten Inhalt (WYSIWYM) zu trennen.
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Beitrag14.12.2009, 22:30 - #19 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Kugelfisch hat geschrieben:ist kein Hexenwerk


Exakt das sagt mein Prof auch immer. Das bist nicht zufällig du? Würde ich dir nämlich übel nehmen. :kaffee:

@ frechbengel: Ich werde auf deine PN antworten, sobald ich Zeit dazu finde. ;) Danke für deine Hilfe schonmal.

:edit: @ Tequila: In für mich als relativen LaTeX Laien gleich aussehenden Situationen verhält sich das Programm anders. Sprich, der selbe Befehl muss nicht immer zum Erfolg führen, nur weil es einmal geklappt hat. ;)
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Beitrag15.12.2009, 08:51 - #20 Re: Welches Programm für Hausarbeit?

Kugelfisch hat geschrieben:Die KOMA-Script-Klassen (scrartcl, scrreprt, scrbook) dürften jedem geläufig sein, der LaTeX im deutschen Sprachraum einsetzt - oder nutzt du die US-amerikanischen Standar-Dokumentklassen (article, report, ...)? Für wissenschaftliche Arbeiten sind - je nach Umfang - die Klassen scrartcl oder scrreprt zu empfehlen.


Ich nutze die Klasse "article". - Was macht die KOMA-Klasse "scrartcl" eigentlich anders?

Lieben Gruß
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