Vielleicht ist es garnicht so verkehrt, mal mit Aussenstehenden darüber zu diskutieren.
Es geht um folgendes: Mein Zivi-Dasein ist in 2 Monaten beendet, langsam sollte ich mich bewerben.
Die Frage ist was. Nicht welchen Beruf ich ergreifen will, sonder ob dies ein "studierter" oder "gelerneter" Beruf sein soll.
Meine Berufswahl wird in der Elektrotechnik liegen.
Ich hab Abi gemacht, an einem beruflichen Gymnasium für Elektrotechnik. Mein Interesse liegt nunmal dort, neben physikalischen Vorgängen. Das Abi hab ich mit ner 2,7 abgeschlossen, einerseits durch Faulheit in 12/1, anderseits wegen meiner 2 verunglückten Prüfungen. Mathe und Elektrotechnik.
Von den Noten her in den einzelnen Kursen tendierte ich immer zwischen 2 und 3. Meine Ansicht zu den Noten ist, das diese eigentlich ziemlich schlecht sind.
Ich bin nun am grübeln, ob ein "Durchschnittsschüler" solch ein Studium besteht, gut besteht. Das kann ich überhauptnicht einschätzen. Grade wegen diesen umgekrempelten System. Ich kenne zwar auch Studenten, die sagen entweder "total pillepalle" oder ich seh sie nur am Arbeiten.
Mit Mathe, was ja hauptsächlich gefordert wird in solch einem Studium, hab ich mich ein bischen gezankt. Ich komm zwar zurecht, aber Kopfrechen, Bruchrechnung und solche, eigentlich einfachen Geschichten, daran könnte ich manchmal verzweilfeln.
Nächstes Problem ist, das ich ein ziemlich fauler Sack bin und ich solange ein Motivationsproblem habe, bis ich ein Zeitproblem habe. Das geht dann meist nicht wirklich gut. Beim Abi zumindest, auf der Regelschule stellte das nie ein Problem dar.
Bei einer Ausbildung, bspw als Mechatroniker, würde ich denke ich besser abschneiden. Ich hab mich mal mit jemanden darüber unterhalten, der das lernt.
Aber wenn ich eine Ausbildung anfange, kann man sich doch fragen, wozu ich Abitur gemacht habe?
Wäre ein Bachelor-Abschluss nicht besser als eine Berufsausbildung? Wie sind da die Aussichten, eine Arbeiststelle zu bekommen, in beiden Feldern.
Und dann gibts ja noch das BA-Studium, welches beides verbindet. Was laut Aussagen richtig hart sein soll.
Frag ich nen Kumpel von mir, der ein solches Studium zum Elektro-Ingenieur macht, sagt der, dass das alles einfacher ist, als erzählt wird. Gut, der hat erst angefangen, der hat aber auch bessere Noten als ich im Abi gehabt, deswegen schlechter Vergleichswert.
Für was würdet ihr euch entscheiden, Ausbildung, Studium oder BA? Aus meiner Sicht....

Darüber hinaus bin ich noch ein sehr freiheitsliebender Mensch, der gerne und ausgiebig das Leben genießt und das mit einem sehr theorielastigen Studium in Einklang zu bringen, ist mir irgendwie nicht gelungen.