Buch-, Film-, Musik- und Spiele-Empfehlungen und -Besprechungen.

Moderator: anZen

Beitrag24.01.2010, 22:55 - #1 [Sammelthread] Im Kino gewesen...

Hallo Freibriefler,

Im Kino gewesen? Geweint? Gelacht? Das Bedürfnis gehabt, mit Nachos und Kronkorken zu schmeißen? - Hier sollen Eure Kurzkritiken aktueller Titel und sonstige Erlebnisse aus der Welt der Popcornmacher und Kartenabreißer rein, denn nicht jeder Film braucht einen eigenen Thread.
Das ganze soll aber möglichst nicht in einen Chat ausarten, denn dann gehen die gehaltvolleren Beiträge verloren. Wer also nur "Den fand ich doof!" beisteuern kann, der sollte versuchen das in eine längere Tirade auszubauen oder eben einfach die Finger von der Tastatur lassen.

Gruß,
Reksilat.


Filmkritiken auf freibrief.net:





Tannöd - Nach einem Roman von Andrea Maria Schenkel

Handlung:
Irgendwo im Bayern der 50er Jahre wird eine Familie auf ihrem Bauernhof von einem Unbekannten komplett ausgelöscht. Im Dorf wächst Gras über die Sache bis zwei Jahre später die längst in die große Stadt ausgewanderte Kathrin (Julia Jentsch) wegen des Todes ihrer Mutter zurückkehrt und nun - obwohl scheinbar unbeteiligt - Nachforschungen zu diesem Fall anstellt.

Eine deutsche Verfilmung eines deutschen Erfolgsromans. Ich weiß nicht, ob man sich jetzt darüber freuen soll, dass die deutschen Verleiher einen hiesigen Bestseller mal nicht ins TV abgeschoben bzw. sich von internationalen Produzenten wegschnappen lassen haben, oder ob man über die Einfallslosigkeit bei der Themenfindung jammern und wehklagen soll. - Egal, ich hab ihn mir ohne vorherige Lektüre angeguckt und der Streifen war auch leidlich spannend, hatte aber wie so viele Buchadaptionen den Nachteil, dass zuviel erzählt werden muss und die Charakterisierung der Figuren dabei auf der Strecke bleibt.
Immerhin wird "Tannöd" nicht hektisch und die regelmäßigen, handlungsbedingten Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart werden klar und erkennbar umgesetzt, ohne sich in schlechten Verfremdungseffekten zu verlieren. Die nervige Erzählstimme aus dem Off verlässt den Film Gott sei dank nach wenigen Minuten wieder. Spannung wird leider nicht durch die Geschichte, sondern vor allem durch wenig Licht und viel dunklen Wald erzeugt. Monica Bleibtreu holt in ihrer letzten Rolle das beste aus ihrer Figur (merkwürdige Alte, die komische Sachen erzählt und von allen gemieden wird) heraus, während Julia Jentsch im Verlauf der Erzählung gemeinsam mit ihrer Figur immer apathischer wird. Der Rest der Dorfgemeinschaft guckt grimmig bis verschroben und eigentlich ist kein Charakter dabei, den man auch nur annähernd sympathisch finden könnte.
Wer den "Tatort" mag, aber mal einen ohne Kommissare und das übliche Arrangement sehen möchte, der ist hier gut aufgehoben. Für alle anderen bietet der Film vor allem optisch zu wenig interessantes, um den Ausflug auf die große Leinwand zu rechtfertigen.

Zuletzt geändert von Reksilat am 08.03.2010, 09:37, insgesamt 9-mal geändert.
Benutzeravatar
Reksilat
tirili!
 
Beiträge: 523
Registriert: 02.07.2008
Wohnort: matheboard

Beitrag26.01.2010, 01:05 - #2 Re: Im Kino gewesen...

Avatar

Ich war Gestern in Avatar. Wurde mitgeschleppt und musste nicht zahlen, also warum nicht. Hatte ja schon einiges von der tollen Technik gelesen, hatte ansonsten aber einen oberflächlichen Kinderfilm erwartet, da ich den Film fälschlicherweise mit der Ami-Animationsserie "Avatar - Herr der Elemente" in Verbindung brachte. Damit möchte ich nicht sagen, dass Kinderfilme oberflächlich sein müssen, viel mehr sind es Blockbuster idR, da der Durchschnitt der Kinogänger mit schwerer Kost wenig anfangen kann.

Ohne große Erwartungen saß ich dann also im Kinosaal und war dann gleich von den tollen 3D-Effekten überrascht. Die zusätzliche Dimension tut dem Kino ungemein gut. Man kann das gesehene viel schneller erfassen und fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen.
Abgesehen davon gibt es nicht ganz uninteressante Charaktere, die in der Fülle der Ereignisse aber kaum Zeit haben eine Entwicklung zu zeigen, vom Hauptcharakter vlt abgesehen. Überhaupt hätte man aus den Geschehnissen eine Trilogie basteln und dafür den Charakteren mehr Zeit bieten können. Die fehlende Charaktertiefe wird teilweise durch überraschend glaubhaftes Verhalten kompensiert, so konnte ich mich gut in die Charaktere einfühlen.
So etwas wie eine Story gibt es nicht wirklich. Die "Wendungen" sind vorhersehbar und eigentlich ist von Anfang an klar, worauf es hinausläuft und wie und mit wessen Hilfe es so ausgeht wie es ausgeht. Aus dem interessanten Setting hätte man da mehr machen können.
Das wichtigste an dem Film ist in meinen Augen jedoch die Kritik am Materialismus und der Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft. Überhaupt geht es in dem Film hauptsächlich davon, dass ein Mensch erkennt, wie selbstverliebt und parasitär seine Rasse eigentlich ist. So wird indirekt Kritik am US Imperialismus geübt und vermittelt, das "Jeans und alkoholfreies Bier" nicht glücklich machen, sondern allenfalls die eigene Armseligkeit vergessen lassen.
Hoffentlich prallt die Botschaft nicht an allen Kinogängern ab.
Imho eindeutige Parallelen zu Camerons letztem Werk, Titanic. Auch hier glaubt die High Society die Natur geschlagen zu haben, in vorm eines "unsenkbaren" Schiffes, fällt letztlich aber ihrer Überheblichkeit zum Opfer.

Optik:

Charaktere:

Story:


Interessantes Setting, glaubhafte Charaktere, eine etwas dünne Story, atemberaubende Effekte. Avatar lässt die gut 2,5 Stunden wie im Fluge vergehen und ist unterm Strich ein toller Actionfilm.
> Stehe zu dem, was du tust und tue nur das, zu dem du stehen kannst <
> Wenn Menschlichkeit Arglist, Egoismus und Naivität bedeutet, dann möchte ich kein Mensch sein <

Impressum - Nettiquette - Mitarbeiter - Einführung
+++ IP-Logging komplett deaktiviert +++ dunkler Style Blackletter (testen) +++ Freibrief e.V.? +++
Benutzeravatar
CroneKorkN
think for yourself, question authority
Techie
 
Beiträge: 1806
Registriert: 13.06.2008
Wohnort: Kaff bei FaM

Beitrag05.02.2010, 17:40 - #3 Re: Im Kino gewesen...

Avatar

Gestern habe ich ordentlich Kohle im Multiplex meines Vertrauens gelassen, um mir erstmals einen 3D-Film mit so etwas ähnlichem wie erzählerischen Anspruch zu Gemüte zu führen. Die Werbung war noch zweidimensional, aber die Trailer zeigten schon, wer da in Zukunft für diese Technik produzieren will: Shrek IV, ein "Findet Nemo"-Spinoff und die eher abschreckende Vorschau auf Tim Burtons "Alice im Wunderland" paarten sich mit weiteren uninspirierten Knuddelanimationsfilme, die sowohl aus inhaltlicher als auch aus technischer Sicht kaum die teuren Brillen zu rechtfertigen scheinen.
Avatar selbst ist diesbezüglich dagegen angenehm zurückhaltend und man sieht dem Film an, dass er sich nicht nur auf dem Etikett 3D-Film ausruhen will, sondern auch sonst mit grandiosen Bildern begeistern möchte. Vor allem die Blumen und Tiere auf dem fernen Waldplaneten leuchten geradezu magisch und auch die Feuerwerke gegen Ende des Films erfreuen durch ein sattes Orange. Zusätzlich gibt es noch rasante Kapriolen in der Luft und an jeder Ecke kleine Kostbarkeiten zu entdecken.
Der 3D-Effekt kam eigentlich bei den eher banalen technischen Laboratorien am besten zur Geltung, wirklich eindrucksvoll war er schließlich, als man mal in einem größeren Seminarraum von vorne ins Auditorium gucken konnte. Auch bei Stürzen über hohe Klippen konnte die Tiefenwirkung beeindrucken.

Am meisten Spaß hatte ich aber an vielen anderen Kleinigkeiten, die diese Neuerung mit sich brachte. Tauchte zum Beispiel am unteren Bildrand mal ein verschwommener Kopf auf, so war es nicht immer auszumachen, ob nun jemand die lokalen Örtlichkeiten aufsuchen wollte, oder ob das zum Film gehörte; auch die Glutreste, die nach einer größeren Explosion durchs Kino regneten, machten was her. Etwas skurril wirkte es dagegen, wenn einer der Akteure seine Waffe ins Publikum richtetet, ich bin bei so etwas empfindlich und fand den 3D-Effekt daher eher unangebracht. Außerdem war es schön zu sehen, wie die Darsteller in einem solchen Film an dreidimensionalen Hologrammen arbeiteten - ein wenig neidisch war ich schon, dass wir noch immer solche vorsintflutlichen Brillen tragen müssen. Auch Untertitel in 3D sind hübsch und vor allem praktisch, da man sie dem Sprecher direkt vor die Brust legen kann.

Der nachdrücklichste Eindruck war hingegen der, dass man in ein solch tiefenwirksames Filmereignis tatsächlich eine so platte Story einpassen kann. Gerade in der ersten Hälfte war es kaum auszuhalten, wie unglaublich naiv hier Gut und Böse herausgearbeitet waren - immerhin boten die schönen Bilder des Waldes eine kleine Abwechslung und gegen Ende geht das ganze sowieso in Pyromanie unter. Allerdings ist es schon fast sträflich, einen solch banalen Unfug dann auch noch so todernst zu erzählen und einen zumindest ansatzweise sympathischen Schauspieler hätte man für die Hauptrolle auch einsetzen können - der Holzklotz, den man stattdessen gewählt hat, wurde durch die höchst langweilige Synchronstimme, die teils sogar noch aus dem Off(!) murmelte, in seiner Dumpfheit noch weiter verstärkt.

Ich weigere mich deshalb standhaft, hier irgendwelche zivilisationskritischen Botschaften herauszulesen, denn auf Grundschulniveau sollte ein Regisseur wie James Cameron doch mittlerweile erzählen können.

Die Rechnung ist kurz: (10+0):2=5


CroneKorkN hat geschrieben:Überhaupt hätte man aus den Geschehnissen eine Trilogie basteln [...] können.

Das hätte ich jetzt nicht so toll gefunden. Gerade in der Pause, die nach der ersten Hälfte eingelegt wurde, saß ich etwas ratlos im Kinosessel, da mir bei allen tollen Effekten die blöde Geschichte ganz schön auf den Geist ging. In der zweiten Hälfte war dann wenigstens nicht mehr so viel zu erzählen, das hat dann mehr Spaß gemacht, aber wenn ich noch mal 10€ hätte zahlen müssen, wäre ich wahrscheinlich schon nach dem ersten Teil gegangen.

Gruß,
Reksilat.
Benutzeravatar
Reksilat
tirili!
 
Beiträge: 523
Registriert: 02.07.2008
Wohnort: matheboard

Beitrag07.02.2010, 09:45 - #4 Re: Im Kino gewesen...

Reksilat hat geschrieben:saß ich etwas ratlos im Kinosessel, da mir bei allen tollen Effekten die blöde Geschichte ganz schön auf den Geist ging.

Die Geschichte ist auch nach meiner Meinung blöd, doch gerade deshalb hätte mehr Zeit dem Film gut getan. In den zweieinhalb Stunden blieb Zeit die Geschehnisse nur sehr oberflächlich darzustellen. So hätte man auf das Ami-typische Gut-Böse Schema verzichten und den Interessenskonflikt des Konzernchefs mehr in den Vordergrund rücken und den Charakteren eine spürbare Entwicklung spendieren können.
> Stehe zu dem, was du tust und tue nur das, zu dem du stehen kannst <
> Wenn Menschlichkeit Arglist, Egoismus und Naivität bedeutet, dann möchte ich kein Mensch sein <

Impressum - Nettiquette - Mitarbeiter - Einführung
+++ IP-Logging komplett deaktiviert +++ dunkler Style Blackletter (testen) +++ Freibrief e.V.? +++
Benutzeravatar
CroneKorkN
think for yourself, question authority
Techie
 
Beiträge: 1806
Registriert: 13.06.2008
Wohnort: Kaff bei FaM

Beitrag07.02.2010, 12:32 - #5 Re: Im Kino gewesen...

Ich kann mir vorstellen, dass sich 3D-Kino schnell totlaufen wird. Oder eben nur für Leute interessant bleibt, die optische Achterbahnfahrten genießen wollen.
Gerade bei Avatar fällt auf, wie entscheidend für einen Film die Personen, die Handlung und die Dramatik sind. So lange die auf Kirmesniveau sind, bleibt kaum etwas davon.
(Der Film, den ich mir bald danach anschaute war "Dr. Parnassus ...". Von dem blieben mir Gesichter, Szenen und Bilder, die mir immer wieder in den Sinn kamen. Dabei fehlt dem auch noch einiges zum Großen Kino.) Und selbst, wenn eine ausgefeilte realitätsnahe Welt im Avatar gezeigt wird, so ist sie doch noch lange nicht so ein ästhetischer Genuß, wie er z.B. in dem Trickfilm "Die Drachenjäger" zu erleben ist.
Avatar kann noch so dreidimensional daherkommen, es nützt nichts, wenn er so platt und humorlos ist wie ein Science-Fiction aus den 50ern.
Denke wie ein Philosoph
und rede wie ein Bauer.

Rudolf von Jhering
Frühstücker
 
Beiträge: 280
Registriert: 25.02.2009

Beitrag08.02.2010, 17:48 - #6 Re: Im Kino gewesen...

Welcome

Seit einigen Monaten ist der 17-jährige Bilal schon auf dem Weg: raus aus dem kurdischen Teil des Iraks, ab nach England, wo seine Freundin und eine Karriere bei Manchester United locken. Sein Problem dabei sind die letzten 32 Kilometer - der Ärmelkanal.
Aufgrund eines traumatischen Erfahrung auf seiner Flucht ist es ihm nicht möglich, sich per Laster übers Meer schmuggeln zu lassen, und nach einem Fehlversuch sieht er als seine einzige Chance, das Wasser schwimmend zu überqueren, weshalb er sich traingshalber daran macht, in einer Schwimmhalle von Calais unbeholfen seine Runden zu drehen.
Nachdem Bilal in den ersten zwanzig Minuten des Films vollkommen im Mittelpunkt stand, wechselt Regisseur Philippe Lioret plötzlich die Erzählperspektive und schildert fortan alles aus Sicht des Bademeisters Simon, der sich erst zögerlich, dann aber immer intensiver des Jungens annimmt und ihn in seinem Glauben an das wahnwitzige Unterfangen bestärkt.
Der Hintergrund dieses Dramas ist ein französisches Gesetz, das den Anwohnern von Städten wie Calais verbietet, den Flüchtlingen jegliche Art von Hilfe anzubieten. Dazu gehören insbesondere auch Nahrung, Transport und Unterkunft - eine völlig absurde Situation, denn in ihre Heimat dürfen viele von ihnen auch nicht mehr abgeschoben werden, das Problem wird also per Gesetz totgeschwiegen.

Die Idee, das ganze aus der Sicht eines Anwohners zu schildern, gefiel mir ausgesprochen gut, denn auch wenn Simon gerade eine Scheidung durchlebt, so bleibt doch die Flüchtlingsproblematik ständig im Vordergrund - allerdings ohne sich allzu konkret darzustellen. Erzählendes Kino hat letztlich aber auch ein Recht darauf, einige Fakten ausblenden zu dürfen, zumal der Kontrast zwischen dem Elend der Flüchtlingslager und den Bildern aus der französischen Mittelschicht in diesem nicht ganz realistischen Szenario weniger von Bedeutung ist.
Es ist zwar ungewöhnlich, kaum ansatzweise zu sehen, wie manche der Protagonisten eigentlich leben, doch sind solche Bilder in Nachrichten, Dokumenationen und auch Kino mittlerweile so präsent, dass man meiner Meinung nach auch darauf verzichten darf.

Erzählt wird der Film ziemlich unaufgeregt und ruhig. Wie das ganze ausgehen wird, weiß man eigentlich auch bald, aber vor allem Vincent Lindon als Simon zeigt eine so hinreißende Leistung, dass man ständig mitleidet und vor allem ihm ist es zu verdanken, dass der Traum von einer Durchquerung des Ärmelkanals auch in den Köpfen der Zuschauer so große Faszination erwecken kann.
Die anderen Darsteller spielen eher verhalten und auch die melancholische Musik gibt dem Film eine sehr düstere Färbung, wo bisweilen doch etwas mehr Leben angeraten wäre. Immerhin wurde das Ziel, in Frankreich eine öffentliche Debatte auszulösen, erreicht. Das ist löblich – im Kinosessel erwarte ich hingegen mehr als das. Bis auf den tollen Hauptdarsteller bietet der Film einfach zu wenig substanzielles, um mich zu begeistern.



Gruß,
Reksilat.
Benutzeravatar
Reksilat
tirili!
 
Beiträge: 523
Registriert: 02.07.2008
Wohnort: matheboard

Beitrag19.02.2010, 00:17 - #7 Re: Im Kino gewesen...

The Book of Eli

Mit unter anderem: Denzel Washington (in der Hauptrolle), Gary Oldman (als Bösewicht) und Mila Kunis (mehr oder weniger als Sidekick)

Kurz zur Story (noch weitestgehend ohne Spoiler): Die Geschichte spielt im postapokalyptischen Amerika, etwa 30 Jahre in der Zukunft. Die Welt (auch wenn die Geschichte nur in Amerika spielt ist davon auszugehen, dass die ganze Welt betroffen war) liegt in Trümmern und die wenigen Überlebenden leben in einer von Armut und Gewalt geprägten "Gesellschaft". Geld gibt es nicht mehr, die Menschen sind gezwungen durch Tauschhandel an Nahrung und Trinkwasser zu gelangen. Die Kontrolle üben die Starken und solche, die über überlebensnotwendiges Wissen verfügen, aus. Der Protagonist (Eli) hatte eine göttliche Eingebung und zieht seit Stattfinden der Apokalypse (also seit etwa 30 Jahren) mit einem Buch durch das Land, stringent nach Westen, so wie es ihm die Eingebung aufgetragen hat.

Denke das genügt in etwa um eine Vorstellung davon zu haben wovon der Film handelt. Mehr Story möchte ich gar nicht verraten, ich finde da seid ihr besser damit beraten, euch den Film selbst anzuschauen. Hier lohnt mit Sicherheit auch ein Kinobesuch.

Zu meiner Bewertung des Films:

Der Film fängt die Atmosphäre großartig ein und die Bilder lassen es wirklich zu, sich für die Dauer des Films in dieser Welt zu verlieren. Die Story behandelt ein in der Form noch nahezu nicht behandeltes Thema und ist dicht und durchdacht geschrieben. Im Nachhinein betrachtet hat jede Szene ihre Existenzberechtigung und trägt auf irgendeine Weise dazu bei den Film voranzutreiben, sei es um die Charaktere weiterzuentwickeln oder die eigentliche Handlung voranzutreiben. Auch die Liebe zum Detail fehlt nicht.

Die schauspielerische Leistung von Gary Oldman ist meiner Meinung nach überragend. Ich hatte von ihm aber auch nichts anderes erwartet, denn in der Rolle des Bösewichts kann er wie fast kein anderer überzeugen (denke wer seine Filme kennt wird mir zustimmen). Aber auch Denzel Washingtons Leistung will ich nicht verschweigen, denn gerade die Tatsache, das sowohl Gut als auch Böse so überzeugend und authentisch dargestellt werden, ermöglicht erst die erreichte Glaubwürdigkeit.
Die von vielen so gelobte Mila Kunis hat mich ehrlich gesagt nicht in ihrer Rolle nicht so vom Hocker gerissen. Vielleicht liegt es daran, dass sie neben zwei so hochkarätigen Schauspielern schlicht verblasst, vielleicht liegt es auch daran, dass sie mehr mit gutem Aussehen als mit Talent gesegnet ist. Das vermag ich aber nicht zu beurteilen.

Abschließend sei noch gesagt, dass es schwierig ist ein abschließendes Fazit für diesen Film präzise auf den Punkt zu bringen ohne das Ende zu spoilern, daher halte ich es allgemein:

Der Film konnte mich vollends überzeugen und verdient meiner Ansicht nach 9 von 10 Punkten, aber auch nur deshalb keine 10, weil ich mir das Spektrum nach oben offen halten will und es nunmal nicht der Film der Filme ist. Empfehlen kann ich den Film jedem, der gerne über Glaubensfragen philosophiert und einen Film erleben möchte, der es versteht, mit Metaphern und eindrucksvollen Bildern die Story zu vertiefen.

Fazit:


Es sei noch angemerkt: Action-Fans werden definitiv nicht zu kurz kommen aber der Film ist mehr als eine Aneinanderreihung brutaler Actionszenen.
Benutzeravatar
Emrox
glücklich, paranoid und freiheitsliebend
 
Beiträge: 17
Registriert: 18.02.2010

Beitrag23.02.2010, 17:58 - #8 Re: [Sammelthread] Im Kino gewesen...

Invictus

Nelson Mandela im Trikot der Springbocks; Südafrika ist nach Jahren der sportlichen Isolation plötzlich Rugby-Weltmeister im eigenen Land; ein Land, das sich von der Apartheid befreit hat, ist auf dem Weg in eine neue Zukunft; der vormals "weiße" Sport wird nun von allen Bevölkerungsschichten unterstützt.
Kein Zweifel, die Rugby-Weltmeisterschaft 1995 in Südafrika war mehr als nur ein Sportereignis und hat ihren Platz im Geschichtsbuch verdient. Wie jedes historische Ereignis verdient sie deshalb anscheinend auch eine filmische Umsetzung und wenn sich wie hier ein Regisseur ersten Ranges dafür hergibt, sollte doch eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Leider funktioniert es irgendwie doch nicht so ganz: Ein Film über Apartheid oder Mandela benötigt keine Rugby-Szenen, das ist klar - aber wie viel Mandela verträgt ein Rugby-Film? Die Handlung beginnt 1994 mit der Wahl Mandelas zum Präsidenten - die Vorgeschichte wird dabei ausgeblendet und das ist auch besser so, denn von nun an agiert "Madiba" (Morgan Freeman) als souveräne, höchst weise und immer freundliche Heiligenfigur, die keine Fehler begeht und nie ins Zweifeln gerät. Sein Plan ist es, die schwarzen und weißen Bevölkerungsgruppen gemeinsam für die Rugby-WM zu begeistern und so die Wunden der Apartheid weiter zu verschließen.
Erzählt wird aus Mandelas Sicht, aus der Perspektive des "Sprinbocks"-Kapitäns Francois Pienaar (Matt Damon) sowie aus der von Mandelas Sicherheitskräften, welche sich aus seiner schwarzen ehemaligen Leibgarde und den weißen Schutzleuten des vorherigen Präsidenten zusammensetzen.
Das ist auch alles ganz nett, aber irgendwie kommt keine Spannung auf: Mandela macht sowieso alles richtig, die Probleme der Rugbyspieler beschränken sich auf ein "reißt Euch mal zusammen" und einzig die Sicherheitskräfte bergen noch etwas Konfliktpotential, das aber kaum ausgereizt wird. Die Rassenprobleme, die Südafrika auch in diesem Stadium noch beherrschen, werden kaum angeschnitten, "Invictus" ist ein einziger Wohlfühlfilm, der eben lieber Bilder einer glücklich vereinten Multikultination zeigt, als sich an Aufgaben heranzuwagen, die ein Nummer zu groß sein könnten.

Es bleibt der sportliche Anteil des Films: eine klassische Underdog-Geschichte, jedenfalls solange man verschweigt, dass die Rugby-Weltmacht Südafrika erst 1992 wieder mit dem Länderspielbetrieb anfing und ihre wahre Stärke insofern gar nicht einzuschätzen war. Ansonsten wird aber viel auf Authentizität geachtet und der Turnierverlauf nachvollziehbar erzählt.
Die ersten Spielszenen sind auch wirklich atemberaubend, wenn die Kamera dem Ball folgend zwischen den Spielern hindurchzufliegen scheint, aber leider bleibt das nicht so. Gegen Ende interessiert sich die Linse eigentlich nur noch für Gedränge und Tacklings, Blut und Schweiß, wobei es beim Finale besonders unangenehm wird, wenn jede knochenbrecherische Aktion in Superzeitlupe zu sehen ist und mit dumpfen Stampfgeräuschen untermalt wird. Spätestens dann ist auch die angenehme Atmosphäre dahin, die sich zuvor noch so entspannt durch den Film zieht. Aber auch so sind das ethnienübergreifende Glück und die überbordende Freude der Südafrikaner einfach zuviel für 133 Minuten.

Der Name Clint Eastwood steht in meinen Augen für das Beste was Hollywood in der vergangenen Dekade zu bieten hatte, aber hier hat er nicht mehr als einen seichten Sportfilm mit politischem Hintergrund geschaffen, der ein allzu verklärtes Bild der südafrikanischen Gesellschaft zeichnet. Die Art und Weise wie hier alles auf den großen Triumph zugebürstet wird und der Pathos, der sich immer breiter macht, waren nicht das was ich erwartet habe.



Gruß,
Reksilat.
Benutzeravatar
Reksilat
tirili!
 
Beiträge: 523
Registriert: 02.07.2008
Wohnort: matheboard

Beitrag05.03.2010, 23:49 - #9 Re: [Sammelthread] Im Kino gewesen...

"The Hurt Locker" (mit dem grausamen deutschen Titel "Tödliches Kommando")

Kathryn Bigelow versucht mit ihrem technisch absolut grundsoliden Streifen das hochgefährliche Leben der Bombenentschärfungseinheiten im Irak wiederzugeben. So spielt dieser Film im Jahre 2004 und es werden draufgängerische Jungs gezeigt; der Bombenspezialist James, der als Ersatz für den vorherigen einspringen musste (tot), werkelt in bester Rambo-Manier. Er scheut kein Risiko, kennt keine Regeln und sonst ist ihm auch alles Wurscht; realistisch ist das nicht. Wer sich auch nur peripher mit der militärischen Ausbildung und Einsätzen im Kriegsgebiet auskennt, sitzt doch recht baff da. Seine beiden Kameraden, die ihn während den Entschärfungsmissionen unterstützen, kommen darauf natürlich gar nicht klar. Besonders der Sicherheitsfreak Sanborn findet das gar nicht toll und spielt mit dem Gedanken seinen Vorgesetzen bei einer kontrollierten Sprengung von Bomben zu töten (hat er natürlich nicht gemacht). Abends lassen sich die drei gerne vollaufen und prügeln aufeinander ein; so wie es eben echte Marines machen. So plätschert der Film im Wechsel dieser Szenen so dahin und findet irgendwann sein unbefriedigendes Ende. Man kann in Rambo-James jetzt natürlich versuchen viele Schichten zu sehen, seine Handlungen zu deuten, um doch noch etwas tiefgründiges zu entdecken. Muss das aber sein? Gibt es nicht viel einfachere Antworten? Belanglosere? Er sucht schließlich einfach nur den Kick; daheim hat er zwar Frau (Kate Austen) und Kind, welche ihn aber kalt lassen. So ist er sogar schon beim Einkauf von Frühstücksflocken bereits maßlos überfordert. Ein Leben, was ihn nicht befriedigt; es gibt nur eine Sache, die er liebt. Und der Zuschauer? Muss er sich nun fragen, ob er nicht auch im Krieg sein Heil findet?

Schau doch mal im IRC vorbei!
Benutzeravatar
Zonk
blingbling
#Freibrief-Op
 
Beiträge: 397
Registriert: 14.06.2008
Wohnort: Berlin

Beitrag06.03.2010, 15:46 - #10 Re: [Sammelthread] Im Kino gewesen...

Crazy Heart

Bad Blake ist ein ehemals erfolgreicher Countrysänger, der inzwischen nur noch durch Kleinstädte tourt und von seinem einstigen Ruhm lebt. Davon, wie weit er abgesunken ist und wie tief sich die Alkoholsucht in ihn hineingefressen hat, möchte uns Regisseur Scott Cooper scheinbar endlos erzählen, denn der erste Teil des Films hält sich lange in miesen Kaschemmen auf und Bad Blake erniedrigt sich immer weiter, zum Beispiel indem er während eines Auftritts nach draußen rennt, um sich zu übergeben.
Die Geschichte vom heruntergekommenen Musiker ist nicht neu und selbst Hauptdarsteller Jeff Bridges durfte unter anderem schon in "König der Fischer" oder "Die fabelhaften Baker Boys" den Absturz großer Talente in den Suff darstellen. Dass dies hier aber gar nicht in bedrückend schwerer Melancholie endet, liegt eben auch an Bridges, dessen Auftritt inmitten der Tristesse eine Leichtfüßigkeit versprüht, wie vor 35 Jahren in "Die letzten beißen die Hunde". In seinem großen dreckigen und behaarten Gesicht sitzen hier eben immer noch kleine wache Augen, die aus der müden, zerlumpten Figur herausstrahlen. Bad Blake ist kein Arschloch, dass sich bewusst abkapselt, sondern ein einsamer und kranker Mann, der sich mit seinem Schicksal arrangiert hat.
Die Erlösung aus der Misere findet er dann doch ziemlich unerwartet: die Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) verliebt sich in ihn um seiner selbst Willen und kann ihm mehr geben, als die mitgealterten Groupies, die ihm sonst nach seinen Konzerten noch ihre Telefonnummern zusteckten. Er findet in Jean und ihrem Sohn einen Halt, der ihm in seinem Leben zuvor gefehlt hat und mit der Zeit kommt auch seine Karriere wieder in Schwung.

Bis zu diesem Punkt erzählt der Film die Geschichte ruhig, sehr ruhig. Die einzelnen Episoden aus Blakes Leben werden ausführlich geschildert und alles gefällt in langen Einstellungen, weiten Landschaften und sorgfältig komponierten Bildern. Die einzelnen, alkoholbedingten Eskapaden spürt man als Zuschauer dadurch besonders direkt und die Genauigkeit, mit der die Hauptfiguren und die Beziehung der beiden in der ersten Stunde charakterisiert werden, ist wirklich phänomenal.
Hier liegt allerdings auch das Problem des Films, denn alle Zeit, die er sich am Anfang gelassen hat, fehlt ihm am Ende. Das soll nicht heißen, dass es plötzlich hektisch wird, aber nach dem Wendepunkt der Geschichte vergrößert sich die Distanz zu den Figuren merklich, da große Veränderungen in deren Leben, wie zum Beispiel Blakes Alkoholentzug, in wenigen Szenen abgehandelt werden und ich als Zuschauer nach der anfänglichen Ausführlichkeit plötzlich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Das ist wirklich schade, denn es sind gelungene Charaktere, aus deren Leben authentisch nah erzählt wird; für mich war es so, als müsste ich den im Kino unvermeidlichen Abschied von den Figuren etwas zu früh vollziehen.

Da "Crazy Heart" auch ein Film über Musik ist, fehlt natürlich noch meine Einschätzung dazu: die Konzerte sind wirklich gut arrangiert, aber der Country hat hier eben weit weniger Wucht als zum Beispiel in "Walk the Line" und nimmt insofern eine etwas geringere Rolle ein. Für mich ganz nett und als Begleitmusik durchaus passend - allerdings ist das ganze sowieso nicht unbedingt meine liebste Musikrichtung.

Insgesamt bleibt mir ein wunderbar ruhiger und angenehmer Film in Erinnerung, der zu Beginn vielleicht etwas zu viel und am Ende etwas zu wenig erzählt, aber das ist wenigstens besser als andersrum. Und wenn man schon so etwas wie Oscars vergeben muss, dann sollte Jeff Bridges auf jeden Fall auch einen bekommen - am besten für einen Film, für den er ihn auch verdient. Wie zum Beispiel diesen hier. :)



Gruß,
Reksilat.
Benutzeravatar
Reksilat
tirili!
 
Beiträge: 523
Registriert: 02.07.2008
Wohnort: matheboard

Beitrag07.03.2010, 02:09 - #11 Re: [Sammelthread] Im Kino gewesen...

Alice im Wunderland 3D

Abgedreht. Nein nicht im Sinne von fertig gestellt oder gar im Kasten, nein ich meine das Wort im Sinne von völlig wundersam - farbenfroh - komisch. Eben dieses abgedreht. Vor genau 40 Minuten bin ich aus dem Kino gepurzelt mit Familie und Co, ups nun spreche ich auch schon so wie im Wunderland :). Wir waren in der 22.45Uhr Vorstellung und waren gespannt was da kommen sollte, jeder kannte die Kinderbuchgeschichte aber auch Teile der erwachsenen Version sind hängen geblieben von "damals". Nachdem der Eismann und die Eisfrau weg waren begann dann auch das Abenteuer.

Es begann alles damit das unsere Alice (Mia Wasikowska, ein Traum in fast ungeschminkt) in Kindheitstagen immer unter besonderen "Träumen" litt, worin Fabelwesen, Kaninchen mit Westen, Mäuse mit Schwertern aber auch Katzen mit einem breiten Grinsen vorkamen. Genau 13 Jahre später unsere Alice ist im doch erwachsenen Alter angekommen, begleiten wir sie auf ihrer Reise in London zu einem Landsitz wo sie schon erwartet wird. Mehr möchte ich aber nun nicht vorwegnehmen da dies die Geschichte zu sehr aufdecken würde.

Als bald darauf von einem Karnickel gelockt fällt Alice durch das Loch und landet in der wundersamen Welt von "Unterland". Sie wird mal groß mal klein mal noch größer und dann wieder noch kleiner. Sie trifft den verückten Hutmacher (Johnny Depp, grandios gespielt) welcher trotz seiner Verrücktheit einem direkt ans Herz wächst. Auch die Grins genannte Katze sowie das Kaninchen die Maus und all die Anderen sind so liebevoll gestaltet das man am liebsten selber ins Wunderland möchte. Schon der Gedanke an die verspielten Eierköpfe Dideldum und Dideldei lässt mich wieder schmunzeln, pardon grinsen.

Das verspielte auf der einen, der Zwitracht zwischen den beiden Schwestern und Königinnen auf der anderen Seite holt dann aber schnell den Zuschauer ein und er landet wieder mitten drin. Man bekommt das bekannte Golf zu sehen inkl Igel und Flammingos und auch der Krieg mit den grimmigen Karten als Soldaten, der Bube, die rote Königin selbst all das bekannte des Märchens kommt wieder hoch. Dagegen stämmt sich die weiße Königin in all ihrer Anmut, mit Schachfiguren als Soldaten ihrem weißen Schloß und einer Kriegerin welche in der Rüstung des Guten kämpft. Ja all das ist jeden Cent wert.

Ich muss nun leider zum Ende kommen sonst verleite ich mich noch selbst dazu mehr zu schreiben und das würde dem Film nicht gut tun, denn man muss ihn einfach gesehen haben! Der Mathematiker und Schriftsteller Lewis Carroll welcher Alice erfand hätte wahrlich seine Freude an dem Film gehabt.



Einen Stern ziehe ich ab, denn man muss einfach auf solch Geschichten und auch auf Tim Burton als Regisseur stehen ;).

Für alle andern gilt, macht Euch ein Bild. Tim Burton, Johnny Depp, Linda Woolverton, Mia Wasikowska - das ist die perfekte Kombination.
Zuletzt geändert von corsab am 08.03.2010, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
corsab
Audiophil
Moderator
 
Beiträge: 706
Registriert: 08.07.2008

Beitrag07.03.2010, 12:48 - #12 Re: [Sammelthread] Im Kino gewesen...

"Männer die auf Ziegen starren"

ist ein Film, der vorrangig durch seine luxuriöse Besetzung zu überzeugen weiß. Die völlig abstrakte Story von ein paar Hippies, die sich zum Ziel gesetzt haben, die amerikanische Armee durch parapsychologische Kriegsführung zu unterstützen, ist leider nicht restlos aufgeschöpft wurden. Leider kommen in diesem Film die humorvollen Stellen viel zu kurz, was bei dieser Story eigentlich eine Schande ist. Dennoch hat der Film meinen Freitag Abend bereichert und ich hab' es nicht bereut ihn geguckt zu haben. Mit Jeff Bridges als Hippie-Guru wurde eine vortreffliche Wahl getroffen und auch George Clooney und Kevin Spacey spielen durchaus gelungene Rollen.

Alles in allem eine gelungene Parodie, die gegen Ende hin aber arg verrückt wird.

Benutzeravatar
movsky
Ugla
 
Beiträge: 727
Registriert: 13.06.2008


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste