Jetzt sind wir aber im Internet und nicht im Puff. Macht ausüben kann man auch, indem man gezielt in eine Diskussion oder die Gefühlslage eines anderen Menschen einfällt. Diese Machttrolle bringen Einzelne auf subtile Weise zur Weißglut, provozieren auf geschickte Weise Wutreaktionen der Mitdiskutierer und stellen sich dann als Unschuldig dar. Ergötzen sich an den gewollten Reaktionen. Der Moderator ermahnt den ausgerasteten Provozierten und der Provokateur lacht sich ins Fäustchen.
Bekenne mich schuldig. Aber was solls? Macht doch jeder. Macht über sich wäre das was dagegen hilft andere davon abzuhalten einem selbst zu schaden oder Macht über einen auszuüben (lassen). Es ist mir auch klar, dass ich bei dem einen oder anderen eine psychologische Behandlung auslöse, aber verursachen kann ich das ja nicht. Außerdem bin ich auch noch da, hab noch nie gesagt mit dir schreibe ich nicht. Bei mir kann es auch mal weh tun, so ist das eben. Blinddarmentzündung tut auch weh.
Schonmal so richtigen Gehrinbrand gehabt? Das tut wirklich weh!
Das Leben ist eines der härtesten, aber schön!
Im Endeffekt schadet man sich selbst, wenn man sich von solchen Trolls aus der Ruhe bringen lässt. Das Selbstbewusstsein hilft dabei, aber wirklich nutzen kann da nur die Selbstachtung. Wer sich seiner Leistungen bewusst ist, ganz für sich alleine, wird da drüber stehen können, auch wenn es mal hart kommt, wer weiß denn schon wer da am anderen Ende sitzt und was der erlebt hat? Was glaubt man denn schon von dem was User über sich schreiben?
Das ist auch ein Problem, auf der einen Seite sind so viele bei irgendwo.vz angemeldet geben dort alles Preis Freunde, Familie, wo und wie sie feiern alles wird breitgetreten und dann in einem Forum hat kaum einer den Mut was über sich zu schreiben oder sogar Verweise auf die echte Person zu hinterlegen, komisch irgendwie.
Das Problem mit der verwehrten Anerkennung ist ein Auslöser von Jugendgewalt und ein Teufelskreis.
Jop so ist das. Fehlende Anerkennung gerade bei Jugendlichen die sie so dringend bräuchten. Aber sie bekommen sie nicht. Es ist alles falsch was sie machen. Schule zu schlecht, Klamotten zu lumpig, Freizeit zu vergammelt usw. Für das was sie wirklich tun und interessieren werden Jugendliche kaum anerkannt, nur für das wozu sie sich zwingen lassen, wie im Zirkus. Was sie von sich aus tun wird meist missachtet, selbst wenn es wirklich was Vernünftiges ist, wie E-Gitarre oder so. Dewegen habe ich immer noch einen guten Draht zur Jugend, ich nehme sie wie sie sind interessiere mich auch noch für das Neue und bin manchmal sogar besser darin, Erfahrung ist schon was wert.
Deswegen bin ich auch gegen ignorieren, selbst einen ganz bösen Fehler kann man anerkennen, wenn man ihn erkennt. Hab ich schon geschrieben, dass wir das was ich geschrieben habe eh alles nochmal machen müssen? Nein? Doch!
Wir sollten auch nicht so hart mit uns ins Gericht gehen. Wir sind falsch erzogen, von Eltern die ihrerseits falsch erzogen wurden. Wie Tiere wollte man versuchen den Menschen zu dressieren. Seit man das immer weniger versucht wird es immer besser mit der Jugend, es will nur keiner wahr haben, wäre ja auch zu schön.
Das wird schön!
Eine schwierige Phase des Wandels in der wir uns befinden. Die Älteren haben einfach kein Recht den Jüngeren zu sagen was sie zu tun haben, ganz im Gegenteil die Älteren haben die Pflicht die Jungen zu unterstützen. Da sind wir wieder beim Selbstwert, den man sich selber geben muss. Wenn die Älteren meinen die Jungen machen nur Mist ist es das Versagen der Erziehung nicht Jugend. So schützen die Älteren ihren Selbstwert, sie haben getan was sie konnten, aber keiner hat darauf gehört. (sehr gefährlich, dass den Eltern beibringen zu wollen! Sie haben doch immer alles nur für die Kinder getan..jaja, was sollen da nur die Nachbarn sagen? Hm...)
Er verwandelt eine Sachdiskussion in sein persönliches Schlachtfeld der Minderwertigkeitskomplexe. Da hilft dann auch kein Argument mehr.
Kenne ich gut, da bin ich immer ganz gemein und lass mich reinziehen aber nicht aus der Ruhe bringen, ich kenne mich selbst am besten. Irgendwann lassen sie es oder werden gekickt, so einfach ist das. Sie rasten dann selber aus und verstehen meine "Naivität" nicht. Ich verstehe meine Naivität gut. Ich weiß auch warum ich so offen bin. So lange man weiß warum man es tut oder was falsch läuft ist doch alles im Lot.
Respekt und Anstand wären Mittel dagegen, aber dazu müsste jeder ungefähr die gleiche Vorstellung davon haben. Man kann doch vor jedem Menschen der in dieser Welt noch halbwegs geradeaus leben kann nur den Hut ziehen und Respekt zollen, einfach so nur weil er noch da ist, oder nicht? (wie hat der/die denn das geschafft? Ich hatte nur Glück!)
Bewertungssysteme fände ich ganz praktisch, aber es könnte sein, dass sich jemand angegriffen und missachtet fühlt, dann ist das aber sein Fehler. Darum:
Ich bin mir selbst am meisten Wert, aber alleine völlig wertlos.
Ha, da fällt mir was ein. Man könnte Bewertungssparten einrichten. So zB. "witzig" "interessant" "unsinnig" "fetten Respekt Alter!" "niveaulos" oder so in der Art. Man sollte auf jeden Fall Beiträge bewerten und nicht die User.