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Moderatoren: Philipus II, gedankenflut

Beitrag01.10.2009, 13:26 - #21 Re: Bildung bildet.

Ich habe garnichts gegen "sinnloses Herumspinnen" und sehe das nicht so negativ. Nur sollte niemand, der rein assoziativ und ohne jeden Bezug zu irgendeinem System - einschließlich der Logik -, vor sich hin schreibt, erwarten, dass sich jemand ernsthaft damit auseinandersetzt. Es gibt keine gemeinsame Grundlage zu einer Diskussion, weil Ensman sich sogar von den Vorbedingungen für Kommunikation verabschiedet hat. Er ist mit keiner Frage und keinem Einwand erreichbar sondern reagiert gleichmäßig "sinn-und bezugslos". Vermitteln kann er nur eine diffuse, verklitterte und manchmal sehr dumpfe Haltung der Welt gegenüber. Ich vermute, dass die zu zeigen, seine einzige Absicht ist. Sonst nichts.
Zuletzt geändert von Frühstücker am 01.10.2009, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Rudolf von Jhering
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Beitrag01.10.2009, 14:51 - #22 Re: Bildung bildet.

Also gut, ein letztes mal jetzt. Da gibt es auch ein System vor dem Menschen, min Jung...das suchen wir die ganze Zeit (seit der Sintflut!), falls du es noch nicht gefunden hast (die Frage meine ich), du kannst gerne Kulturhistoriker (dann brauchste nur nach Menschen suchen und musst die Welt nicht sehen) werden und hier hautnah miterleben wie sich Kultur entwickelt!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht nachvollziehen könnte, dass so ein daher Gelaufener (denn das bin ich nun mal) mit solchen reden große Akzeptanz findet, und glaubt mir das es, ist nicht mein Ziel (ehrlich gesagt versuche ich hier gerade Trubel um meine Person zu vermeiden, was ein Stress!). Natürlich möchte ich, wie jeder andere, für seine Leistungen Annerkennung haben, aber auch nur dann wenn man sie auch mal erkennt.

Man muss mir kein vergoldetes Denkmal setzen, oder mir ein Enseum bauen, nein, ich möchte nur mein Erkenntnisse verbreitet wissen und ich gebe mir größte Mühe, nur die zu verbreiten die ich entweder direkt auf mich beziehen kann, oder die - ich, von mir ganz alleine aus - als allgemeingültig betrachte. Deswegen werden hier auch die Erkenntnise zur Diskussion gestellt (und nicht ich, da verliere ich nämlich), denn ich finde es ist einfach vermessen sich alleine daran machen zu wollen, aber es fehlt überhaupt schon an der Einsicht der Notwendigkeit.

Schaut doch nur was wir vollbracht haben! Wer sollte da noch zweifeln können?

So, Frühstücker, dann kommst du, immer wieder aufs neue, und versuchst mir zu erklären ich könnte nichts wissen, und schon gar nichts sagen, weil ich von den anderen nichts wissen will, schon klar. Ich weiß einiges von den anderen, nur habe ich immer dann aufgehört mir die Dinger sinnlos in den Schädel zu prügeln, als ich es nicht mehr nachvollziehen konnte. Eine auswendig gelernte und nach Schema gelöste Formel bringt dir zwar ne gute Note, aber noch lange kein Verständnis darüber, was da eigentlich passiert, nicht wahr? Und ein Quadrat macht noch lange keine Fläche.

Na und? Hat halt 10 Jahre gedauert bis ich verstanden habe wie Strom richtig fliest, jetzt kriege ich zwar erst recht keinen Schaltplan zusammen, habe aber das Grundwissen einen Kondensator zu ERFINDEN, wenn es ihn nicht schon gäbe und es mir ein Interesse wäre...

Komisch fand ich dann, dass ich so Bücher über so "Spinnereien" wie "Gärtnern mit Mond und Planeten", ohne große Magenschmerzen lesen konnte, denn bei vielen "wissenschaftlichen" Werken die ich laß, laß ich Widerlegungen. Nur, der Meister Kaschel, der hat richtig gut Protokoll geführt (wie Mendel), eindeutig hoch wissenschaftlich, aber alles falsch, weil Einstein die Energie nicht beschrieben hat die da wirkt...So ein Mist, soviel gelesen, die haben sich alle gegenseitig widerlegt! Eine Höchstleistung menschlichen Übermutes. Und Ignoranz, denn man glaubt immer noch, man könne die Biologie nicht mit der Physik vereinbaren...wenn man nichts rafft, dann nich nee...Nun ja, was soll ich sagen, ich mache halt immer gerne Dinge die sonst kaum einer tut...vielleicht bin ich deshalb so - anders?

Man stelle sich nur die Größe der Marsbasis vor, wäre man gleich auf die Idee gekommen zusammen zu arbeiten, aber nein, wir müssen gegen die bösen arbeiten sonst machen die noch böses mit unserer arbeit...jaja...immer alles für sich behalten, auch wenn es weh tut...aber wir sind doch wenigstens die guten...wer sind wir?

Es waren Wissenschaftler die die Atombombe gebaut haben, warum? Weil, die meisten ganz normale Nutten (Schimpfwort für potenziell käufliche Unmenschen, Unmensch weil käuflich) sind! (wie viele andere auch!)

Und wen es interessiert, warum gerade die 7 immer wieder eine wichtige Rolle spielt und warum es im Physichen 3 und im Psychischen 4 sind, dem sei gesagt:

Es musste sich dreimal teilen und viermal verbinden, dann war es hell. Und wir dürfen es sehen! In bunt! ist das nicht toll? :)

..nur einfangen kann man es nicht, deswegen kann man es nie haben, sondern immer nur neu finden...aus zwei zu drei mit vier zu sieben binden...

PS: Entschuldigt bitte meine Überheblichkeit ich kann es mir nicht mehr verkneifen, aber so viel Einbildung muss man erst mal ausbilden (wie treibt man die Einbildung aus? Mal eine Buche fragen, treiben jedes Frühjahr aus) Wir sind die höchsten der Geschöpfe dieser Welt, aber ohne Sockel auf dem wir stehen, wären wir auch nur ganz unten. Und da sind wir gerade, weil wir meinen wir könnten auf uns selber stehen, das geht nicht.

...Wir sind nicht größer (und erst recht nicht intelligenter) als die Welt die uns hervor brachte, nur wahnsinniger...
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Beitrag01.10.2009, 15:10 - #23 Re: Bildung bildet.

Sorry,
aber ich finde es einfach nur noch peinlich ... :rolleyes:

So findest du bestimmt keine Jünger. Ein bisschen verständlich musst du dazu erst schon sein.
Vorher gibt' s keine Tempel und kein Denkmal! :D
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Rudolf von Jhering
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Beitrag02.10.2009, 08:29 - #24 Re: Bildung bildet.

blamieren tue ich mich schon lange nicht mehr....

Aber um noch mal auf das Thema zurück zu kommen. Geht es doch letztlich um eine Wegfindung.

Es steht ja auch zweimal Weg drauf, einmal schwarz mit Ausrufezeichen: Weg!

Und einmal Pinkmagentalila, mit Fragezeichen: Weg?

Weil das ja so extrem unlogisch scheint, möchte ich das mal erläutern, der schwarze (also unveränderbare Weg) ist der, den man gegangen ist um dahin zu kommen wo man ist.

Der Lila-Frage-Weg ist der, wo man gerne hin will. Der sollte sich aus einer Möglichst weitgehend Selbsterkenntnis ergeben, zumindest wenn es ein größeres Ziel ist. Beim Kippen holen, muss man eigentlich nur kucken wo das Geld hingekommen ist (schwarz) und dann wissen welche Sorte man raucht (lila).

Bei der Berufswahl gehört da etwas mehr dazu.

Warum keiner nach dem Unterschied zwischen Selbst und ich fragt, das frage ich mich. Hm, die wichtigsten Kleinigkeiten werden immer gekommt übersehen und schnell vergessen, so was macht das falsche Ego, es hat Angst sich zu finden.

Das Ego, man kann es ja nicht leugnen, aber es ist genau der Teil vom Selbst, den man sich nur vorstellt wie man an seinem gedachten Ziel dann sein würde. Also wenn jemand gerade mit seinem Studium beginnt, verändert sich rapide die Persönlichkeit.

Also man sollte immer wissen wo man steht, wie man dahin gekommen ist, was man hat und daraus machen könnte, dann findet man auch einen Weg den man mit den gegebenen Mittel gehen kann und der - je besser die Erkenntnisse - um so sicherer in der Erreichung des Ziels ist.

Ich stehe ganz unten, fallen kann ich nicht mehr....
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Beitrag02.10.2009, 10:50 - #25 Re: Bildung bildet.

Lieber Ensman, liebe Freibriefler!

In diesem Post möchte ich auf einige Punkte aufmerksam machen und dabei ausführlich zitieren. Um diesen Post übersichtlich zu halten, habe ich die enzelnen "Kapitel" gespoilert.

Braucht Ensman ein Denkmal?

Spoiler:


Ensman will etwas erklären

Spoiler:


Selbst und ich - Ensmans Denken über "die anderen"

Spoiler:


Was ist das Thema: Ensman oder die Selbsterkenntnis

Spoiler:


Schlußfolgerung

Ensman, Du schreibst manchmal nette Texte, die ich gern lese. Mit gefällt die sprachliche Kreativität, mit der Du neue Wörter erfindest. Das ist unterhaltsam. Wenn es jedoch darum geht, daß Du eine "Weisheit" zu verkünden hast oder etwas diskutieren willst - da setzt sich mit Dir einem hofflungslosen Unternehmen aus. Man wird nichts verstehen, Du wirst nichts erklären. Heraus kommt dabei letztlich nur, daß keiner was versteht und Du Dich in dem Gefühl Deiner Weisheit sonnst.

Sinnvoll erscheint mir bezüglich der Selbsterkenntnis da vor allem dieser Satz:

Ensman hat geschrieben:ich bin da eher der Einzelgänger. (Post #18)


Lieben Gruß
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Beitrag02.10.2009, 12:25 - #26 Re: Bildung bildet.

Definiere: Weisheit. Wie drückt man sie aus? Wenn ich hier sage ich bin eher so der Philosoph, oder Esoteriker der einfach seine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen von der Wissenschaft teilweise eklatant missachtet sieht und ein Gegenargument bringe, wird mir oft genug persönlich Inkompetenz vorgeworfen. Als ob man Verstand studieren kann. Leider ist es nunmal so das die Wissenschaft nur so tut als könne sie alle Fragen beantworten, sonst müsste man nicht so forsch (schöne Wortwahl) reagieren, wenn mal einer etwas anderes behauptet. Geht es nicht um Theorie-Widerlegung? Ich sagte schon ich bin Wissenschafts-Ketzer! :) Und mein Spezialgebiet ist nun mal das psychologische und geistig und auch seelsische, was ich mittlerweile eindeutig unterscheiden kann, in mir.

Und wenn wir Entwicklungs-Technisch so weit sind, und das sind wir, dann ist es doch nur logisch, dass da viel von dieser Entwicklung in uns drin steckt und das (ist das was die die es nicht können immer nicht wahr haben wollen), man vieles (nicht alles) einfach so, von innen heraus, finden kann. Dazu muss man sich aber selber gut kennen und die Möglichkeit akzeptieren, eigenes Verständnis haben zu können (nun stell dir vor, eigenes Verständnis), vielleicht sogar anders als man es vor hundert Jahren verstanden hat, das wäre ja...

Selbst die Evolution kann man wohl nur zum Teil beobachten, und da wird man doch gut informiert, es wurde doch jetzt erst wieder ein neuer Fund gemacht. Ich frage mich ernsthaft, was der Vorwurf soll, mit mir könne man nicht diskutieren, wenn meine Argumente mit - woher willst du das wissen - beantwortet werden. Woher will Darwin das wissen? Von Gallapagos? Da habe ich mehr von gesehen als der und war nie da, wenn ihr versteht was ich meine...(versucht es doch wenigstens)..keiner der großen Genies hatte je die Möglichkeit von heute, warum gibt es keine großen Genies mehr? Und warum spielen die wenigen die es doch noch gibt lieber Geige oder Klavier?

Und frechbengel, ich habe mit deinen Posts nicht wirklich ein Problem, nur das, das ich für meinen Teil da überhaupt nicht schlau draus werde, weil der Unterschied in den Definitionen wohl doch zu groß ist. Du denkst da viel, sehr viel zu kompliziert.

Das was ich hier vermitteln will, sollten eigentlich 7-10 jährige lernen...damit sie es erst gar nicht verlernen, sondern lernen damit umzugehen, das erspart viel Stress und Ärger...

Ja, so Bewusstseinsbildung (den Begriff gibt es je noch nicht mal) ist eine Aufgabe die jeder ernst nehmen sollte, die aber tierisch Spaß machen kann, das ist ja das coole. Deswegen verstehe ich nicht, wie man sich - in wissenschaftlicher und religiöser Hinsicht - auf so eine stocksteife völlig gradlinige Lehrweise einschiesen konnte. Das hat sich schon gebessert, aber das könnte noch viel besser sein. Letztlich kann ein Schüler nicht besser sein als er es gelernt bekommt...jaja die Jugend...

Warum antworte ich überhaupt schon wieder auf einen Post der sich mit mir beschäftig? (langeweile!) Naja, das gehört am Ende dazu, ich bin nun mal seelischer Exhibitionist und finde das nicht so schlimm, es interessiert so wie so keinen. Nicht so viel Müll zu finden über den man sich lustig machen könnte...deswegen gibt es bald ein Foto von meiner Bude... :T Außerdem dient es gleich als Anschauungsmaterieal, ich entwickle mich hier ja auch noch.

So wäre es vielleicht vernünftiger gewesen, etwas genauer vorzuarbeiten, das wäre aber nicht gegangen, weil das schreiben in der Öffentlichkeit in wichtiger Weg zu den letzten wichtigen Erkenntnissen war, also ich bin höchstens 4 Wochen voraus bei dem was ich hier schreibe. (nicht das einer denkt ich plane das schon seit Jahren so...nee das läuft so wie es läuft, nur das Ziel -ein Lehrplan- steht fest) - Das ganze entwickelt sich so langsam zu einem künstlerischen Gesellschaftsexperiement (mit eingebautem Selbstversuch).

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert. :)
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Ensman
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Beitrag02.10.2009, 12:48 - #27 Re: Bildung bildet.

Gibt's hier irgendwo einen Ignorierknopf? Hab keine Lust, hier dauernd über den Schwachsinn eines Geist-Seele-Exhibitionisten zu stolpern.
Vielleicht sollte man auch über das Wort "Niveau" nachdenken, das Freibrief im Logo verwendet. Wenn hier Irre das Forum fluten, hat sich das wohl damit.
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Rudolf von Jhering
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Beitrag02.10.2009, 13:11 - #28 Re: Bildung bildet.

Weißt du eigentlich für welche Seite du in den Feldzug ziehst? Frühstücker? Ich mache jetzt Wochenende :D
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Ensman
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Beitrag02.10.2009, 13:25 - #29 Re: Bildung bildet.

Ensman hat geschrieben:Und frechbengel, ich habe mit deinen Posts nicht wirklich ein Problem,


Niemand hat behauptet, daß Du ein Problem mit meinen Post hättest.

Ensman hat geschrieben:nur das, das ich für meinen Teil da überhaupt nicht schlau draus werde, weil der Unterschied in den Definitionen wohl doch zu groß ist. Du denkst da viel, sehr viel zu kompliziert.

Das was ich hier vermitteln will, sollten eigentlich 7-10 jährige lernen...damit sie es erst gar nicht verlernen, sondern lernen damit umzugehen, das erspart viel Stress und Ärger...


Ich habe eher ein Problem mit Deiner ignoranten Überheblichkeit. Du denkst, Du seist hier der weise aus dem Morgenland und wer Dich kritisiert, weil Du nur wirr herumredest, ist natürlich jemand, der viel zu kompliziert denkt und sich an 7 - 10jährigen orientieren sollte.

Ensman hat geschrieben:Warum antworte ich überhaupt schon wieder auf einen Post der sich mit mir beschäftig? (langeweile!)


Ensman! Keine Sorge. Man beschäftigt sich nicht mit Dir, sondern mit dem, was Du schreibst. Und wir erkennen, daß Du einfach nichts zu sagen hast.

Ensman hat geschrieben:Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert.


Das glaube ich auch, daß der Verlauf dieses Threads von Dir genauso geplant war. Frühstücker und ich hampeln wie Marionetten an Deinen Worten. Der wiese Ensman kontrolliert mit seiner tiefen Selberkenntnis die Handlungen aller anderen. Er ist uns einfach haushoch überlegen.

Nur schön zu wissen, vielleicht wird es der ein oder andere, der mich etwas kennt, rückblickend erkennen. Mein Plan ist auch aufgegangen.

lg
frechBengel

@ Frühstücker

Ignorieren kann man auch ohne einen Knopf dafür. Ich sehe sogar bei solchen Knöpfen die Gefahr des Mißbrauchs, indem man schnell man ignore drückt, wenn einem etwas nicht in den Kram paßt. Dem Niveau im Forum hilft das alles andere als weiter! Ich warne eindringlich vor einem solchen Button!

Der Anspruch von FreiBrief ist hier in meinen Augen erfüllt. Einer schwadroniert herum, die anderen machen nicht mit. Das zeigt das Niveau von FreiBrief.

Mit dem Niveau-Anspruch verbindest Du einen impliziten Ruf nach Zensur, um das fluten des Forums durch einen Irren zu unterbinden. Ein mutwilliges Fluten und Stören von FreiBrief ist aber nicht zu erkennen. Zensur darf keinesfalls passieren, da sich das nicht mit dem demokratisch freiheitlichen Verständnis von FreiBrief zusammen bringen läßt. Ensman startet ja nicht 7 Threads am Tag und man findet nichts mehr außer Ensman. Er behindert das Forum nicht.

Wir haben in diesem Thread gesehen, was von Ensmans Inhalten zu halten ist, wir haben etwas über sein Selbstbild erfahren. In der Zukunft braucht man sich keine Mühe mit seinen Weisheiten zu machen, wenn man da mal was nicht einleuchtend findet. Es reicht völlig hin, wenn einfach niemand mehr nachfragt, was er denn meint. Das mag ihm hilfreich sein auf dem Weg zur Selbsterkenntnis.

lg
frechBengel
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Beitrag02.10.2009, 13:41 - #30 Re: Bildung bildet.

@ frechBengel

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn einer, der große Probleme hat, hier eine Spielwiese bekommt, wo er sich um die letzten Reste seines Verstandes schreiben darf. Mir macht es keinen Spaß, dabei zuzusehen. Ein Forum ist nicht die richtige Stelle für ihn, hier kann ihm niemand helfen und er kann sich in seinen Wahn bequem hineinsteigern.

Auf der anderen Seite lädt er hier seinen Müll vor unsere Füße, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, zwei sinnvoll miteinander verbundene Sätze zu schreiben. Von "Diskussion" ganz zu schweigen. was soll das?

Ein Ignorierknopf zumindest gäbe die Möglichkeit, jedem freizustellen, ob er sowas ausblenden mag oder nicht.
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Rudolf von Jhering
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Beitrag02.10.2009, 17:47 - #31 Re: Bildung bildet.

Lieber Ensman,

ich war von Anfang an ein echter Bewunderer und Befürworter deiner Text und Gedichte, doch in letzter Zeit erschließt sich mir kein Sinn in deinen Beiträgen. Ich und viele andere User baten dich oft darum, dass du uns deine Gedankengänge näherliegen magst. Wir zeigten echtes Interesse an deinen Ausführungen, doch war von dir zurück kam war mehr als nur ernüchternd:

Aber wieso ist meine Intention nicht klar...


Es ist nicht meine Verwirrung, ich bin vielleicht rastlos, aber nicht mehr verwirrt


Ich könnte einfach anfangen zu schreiben und würde nie zum Ende kommen


Ich schreibe keine Fremdsprache, ich schreibe und rede auch so, in der Sprache in der ich verstanden werde. Jeder versteht mich so wie es sein Ego/Selbst zulässt


Es zeigt uns nur, dass du dich auf uns nicht einlässt. Du erstickst alles im Keim, jede mögliche Grundlage für eine Diskussion. Wir sind es auch irgendwann Leid dich verstehen zu wollen. Es mag sein, dass du irgendwann mal Recht mit deinen Ausführungen haben wirst, vielleicht aber auch nie, aber so wie du dich in letzter Zeit anstellst, wird dir nie eine Person gerne zuhören! Was erwartest du von uns? Du tobst dich hier aus, wir versuchen für uns das Wichtigste hinauszufiltern, doch du scheinst mit deiner grenzenlosen Weisheit uns immer mehr zu verwirren. Ich habe mir auch nicht mehr die Mühe gemacht, alles durchzulesen, weil ich es nur noch ermüdend finde. Ich bitte dich auf die Fragen der User präzise einzugehen und nicht weitere, unverständliche Diskussionsgrundlagen zu schaffen. Jeder darf verrückt sein, das ist sogar wünschenswert, allerdings sollten gewisse Regeln einer Diskussion beachtet werden. Wenn du dich an sie nicht halten kannst, dann wird der Thread hier geschlossen.

Gruß
Micha
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Beitrag04.10.2009, 17:39 - #32 Re: Bildung bildet.

Wer lässt sich denn hier auf wen nicht ein?

Es geht um SELBST-Erkenntnis, die wolte ich hören, ich bin durch damit, Freunde. Ihr müsst erst euch verstehen, bevor überhaupt mal daran denken könnt mich verstehen zu wollen.

Aber schon gut, das wird schon noch....
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Beitrag04.10.2009, 20:59 - #33 Re: Bildung bildet.

Ensman hat geschrieben:Es geht um SELBST-Erkenntnis, die wolte ich hören, ich bin durch damit, Freunde. Ihr müsst erst euch verstehen, bevor überhaupt mal daran denken könnt mich verstehen zu wollen.
Aber schon gut, das wird schon noch....

Du führst dich hier als Lehrmeister auf, aber vielleicht verstehen wir uns ja und du liegst falsch...
Wenn du uns deine Ansichten nicht in verständlicher Form mitteilen kannst, wird gar nichts kommen. Dann sind alle deine Bemühungen, die in deine Texte gesteckte Zeit, wertlos. Wir können uns nicht auf etwas einlassen, das wir nicht einmal ansatzweise verstehen.
Also mögest du jetzt klar sprechen oder für immer schweigen.
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Beitrag05.10.2009, 10:02 - #34 Re: Bildung bildet.

Eben, Tequila, darum geht es.

Aber dazu müsste man erstmal verstehen was ich sagen will, das ist nämlich so wenig, das es extrem umfangreich ist (ach schon wieder so ein Spruch).

Ich versuche nochmal anders auszudrücken warum das so ist.

Eine Weisheit ist in der Regel so weise, dass man da nichts zu sagen braucht, weil, wenn man anfängt wird man nie fertig, deshalb ist es ja so weise.

Ein Beispiel:

Ghandi sagte mal:

Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.

Das sagt alles und nichts. Ja Frieden ist der Weg, wenn man Frieden will muss man seinen Weg in Frieden gehen.

Ensman sagt dazu:

Man muss erst den Frieden mit sich selbst schließen, dann kann man seinen Weg auch in Frieden gehen. Und dabei hilft nur Selbsterkenntnis.

Ehrlich gesagt bin ich ein wenig verwundert darüber, dass man die Begriffe auf dem Bild nicht versteht. Geist und Seele steht nur drauf um da eine Zuordnung vorzunehmen. Sie meinen genau, dass was sie aussagen, da ist nicht viel zu interpretieren, meditieren darüber wäre gut.

Der größte Fehler in der Psychologie ist, nicht klar und deutlich zwischen Gefühl und Verstand zu trennen, denn sie sind getrennte Teile des Bewusstseins!

Die Schulmedizin wundert sich immer wieder kopfkratzend über die Erfolge die zB. die traditionelle chinesische Medizin erzielt, gerade bei Krankheiten wo man nicht mal einen Ansatz zur Heilung hat. Mich wundert es und ärgert es mitlerweile maßlos, dass man es nicht akzeptiert, nur weil man nicht versteht wie es geht. Die ernsthafte Bereitschaft sich damit zu befassen wächst zwar, aber viel zu langsam, zu mal sich die Konzepte wunderbar ERGÄNZEN und nicht ausschließen.

Höchst interessant (und da wird es eigentlich schon peinlich) finde ich die Einstellung zur Psychosomatik, also man erkennt - sehr richtig - dass viele Krankheiten (fast alle eigentlich) psychische Ursachen haben und zum Teil schwere Symptomatiken auslösen. Warum (drei ganz große Frage Zeichen???) Warum, also nimmt man hier nicht auch den Umkehrschluß an und geht einfach mal davon aus, dass es auch andersrum geht. Also:

Die psychosomatischen Kräfte dazu nutzen Krankheiten zu heilen! Allgemein wird dies als Selbstheilungskraft bezeichnet.

Und dazu braucht man SELBSTERKENNTNIS!


Und ihr habt wieder nicht aufgepasst! Denn mit der Selbsterkenntnis ist man nie durch, die hört nie auf! Es geht immer weiter damit. Jeder der behauptet er sei durch damit, hat noch nicht einmal angefangen...

PS: Ich spiele mich gerade als Lehrmeister auf, in der Tat, warum nicht? Ich lehre etwas was sonst nicht viele tun, und es ist nicht sehr schwer, sich selbst zu finden, wenn man will (aber viele haben Angst davor - das finde ich komisch, denn es hilft gegen diese Angst, das ist paradox aber wahr). Letztlich weise ich nur auf die Notwendigkeit hin und versuche meinen Weg etwas zu erklären (der sicher etwas außergewöhnlich ist - zugegeben!).

Warum ich das als so extrem Notwendig erachte? Weil ich in einer freien Gesellschaft mit vielen freien Individuen leben möchte und der Meinung bin, dass gar nicht viel fehlt dazu, nur die richtige Einstellung und ein kleines bischen gemeinsamer Wille (zum gegenseitigen Verständnis).

Realität ist der Teil der Wahrnehmung über den sich alle einig sind! Na dann, was ist dann real?

(ich kann unter der Sichtweise nur dieses als real erachten: Wir sind! Und uns geht es mies und wir wissen nicht warum! 8| )

Ich habe doch gleich geschrieben es wird kompliziert wenn man darüber redet. Aber wenn es falsch ist, müsste man es widerlegen können, dass wäre ja mal was... :T ...ich warte drauf...
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Beitrag05.10.2009, 10:19 - #35 Re: Bildung bildet.

Ach Ensman!

Ensman #32 hat geschrieben:Es geht um SELBST-Erkenntnis, die wolte ich hören, ich bin durch damit, Freunde.


Ensman #34 hat geschrieben:Und ihr habt wieder nicht aufgepasst! Denn mit der Selbsterkenntnis ist man nie durch, die hört nie auf!


Du weißt ja selbst nicht, was Du sagen willst - und merkst es nichtmal.


Ensman #32 hat geschrieben:Ihr müsst erst euch verstehen, bevor überhaupt mal daran denken könnt mich verstehen zu wollen.


Es will Dir offenbar nicht in den Kopf gehen, daß man sich hier gar nicht für Deine Person interessiert, sondern nur dafür, was Du vielleicht zu sagen hättest.


Du tust immer wieder so als wärst Du hier der Guru, der die große Selbsterkenntnis hat und uns andere auf den Weg des Lichts führen muß. Diese Deine Überheblichkeit und Dein eingebildetes Interesse an Deiner Person sind erstens nervig und zweitens zeugt Überheblichkeit von einer eher dürftigen Selbsterkenntnis.

lg
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Beitrag05.10.2009, 12:21 - #36 Re: Bildung bildet.

Ich zwinge niemanden zu nichts, frechbengel, es steht jedem frei zu denken was er will und jedem frei zu schreiben was er will. Ich habe von Anfang an (ganz von Anfang an) geschrieben, wer nicht lesen will muss das nicht tun, warum wohl? Ich halte mich auch da raus wo ich nichts dazu sagen kann oder der Meinung bin ich würde wieder die Diskussion abwürgen. Aber warum ich es immer wieder tue, mir eurer Unverständnis und Zweifel aufladen, damit ihr mal SELBER NACHDENKT und endlich mal merkt, dass nur der eigene Gedanke wirklich wahr ist (zumindest für dich selbst!)

Ich habe nämlich keine Lust irgendwann zu hören: "Aber Ensman hat doch gesagt...!"

Wisst ihr, den Fehler hat man nun schon zu oft gemacht...hinter einem daher gelaufenen Spinner hinterher zu rennen...

Du weißt ja selbst nicht, was Du sagen willst - und merkst es nichtmal.


Du verstehst es nicht, frechbengel, was ich sagen will, ich weiß es! Ich baue überall so kleine feine Falschheiten ein, einfach um zu sehen ob überhaupt jemand mitdenkt. Fehlanzeige!

Ich frage nach Widerlegung beziehungsweise nach euren eigenen Gedanken und Erfahrungen zum Thema und nicht nach meinen Komplexen, die kann man mit der Waffe Selbsterkenntnis super bearbeiten!

PS: es gibt auch einen Thread zum Thema Ensman, da könnt ihr euch gerne über meine Art und Weise und mein Niveau oder Ambitionen auslassen und ich werde gegebenenfalls darauf antworten. Eine kaputte Person zu demontieren ist recht schwierig...und ich disqualifizierte mich als Person schon, das habe ich in weiser Vorraussicht gleich mal selbst getan :T :p

Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert... ;)
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Beitrag05.10.2009, 12:32 - #37 Re: Bildung bildet.

Ensman #36 hat geschrieben:Aber warum ich es immer wieder tue, mir eurer Unverständnis und Zweifel aufladen, damit ihr mal SELBER NACHDENKT und endlich mal merkt, dass nur der eigene Gedanke wirklich wahr ist.

[...]

Wisst ihr, den Fehler hat man nun schon zu oft gemacht...hinter einem daher gelaufenen Spinner hinterher zu rennen...


Gerade dieser Thread könnte, wenn nicht als Beweis, so aber doch als deutliches Indiz dafür gelten, daß die FreiBriefler durchaus selber nachdenken und dazu nicht erst Deiner Aufforderung oder Belehrung bedürfen. Dem Spinner läuft hier keiner nach. Statt dessen wird er kritisert.

Sofern man sich selbst hinterherlaufen kann, glaube ich, daß hier nur einer einem "daher gelaufenne Spinnen" hinterher rennt.

lg
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Beitrag06.10.2009, 01:47 - #38 Re: Bildung bildet.

Hallo Ensman,
ich will dich ja nich verletzen, aber vielleicht kann ich dir die eine oder andere Anregung geben zum Nachdenken. Die Hoffnugn stirbt zuletzt. (um gleich eine dumme Weisheit voranzustellen!)
Für mich ist deine "Weisheit" eine Bäckerblume- oder vielleicht Bild- oder Bravo-Weisheit. Und die Gandhi-Weisheit ist an Plattheit ja auch nicht zu überbieten. Warum sollte man deinem Beispiel folgen, wenn man dieses Stadium der unkritischen Weltbetrachtung schon lange hinter sich gelassen hat bzw. nie kennenlernte?
Du denkst an Sachen herum, die es einfach nicht gibt und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Zum Beispiel fragst du danach, was real sei. Die einfachste Antwort drauf heißt imho: Real ist alles, was wir überprüfen und überprüfen können. Wir tun das ständig: Ob es hell ist, überprüfen wir mit unserm Sehen. Ob die nächste Stadt real ist, indem wir hinfahren. Und weil keiner plötzlich anfängt zu fliegen, ist das eine gute Prüfung dafür, dass die Schwerkraft real ist. Wir lernen diese Dinge in unserer Kindheit und verschwenden dann keinen Gedanken mehr dran, dass wir die Realität - und damit unser Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen - ständig testen. Wenn dann plötzlich was nicht unsern Erwartungen entspricht: Es dunkel bleibt, obwohl es Tag ist oder man die bewußte Stadt nicht findet, man plötzlich Stimmen hört wo keiner da ist, dann ist es äußerst unpraktisch und auch dumm, die Welt dafür verantwortlich zu machen. Lieber sollte man sich drum kümmern, was bei einem nicht stimmt.

An der andern Frage, ob wir objektiv existieren oder nur "gedacht, geträumt" werden, haben sich schon ganz andere Leute die Zähne ausgebissen. (Von Descartes bis zur "Matrix") Sich damit zu beschäftigen bringt aber ausser dem Vergnügen, das Spekulationen bereithalten, überhaupt nichts und ist ohne Belang. Solche Gedanken können einen im schlimmsten Fall aus der Realität "verrücken". Landet man dann in seinem "Fantasia" gelten die Regeln aus der Realität natürlich nicht mehr: Es läßt sich nichts mehr überprüfen, höchstens ob die Dinge innerhalb der Fantasie "stimmen" ... aber eben nur in der Fantasie. Sie lassen sich nicht einfach wieder auf die Realität zurückübertragen. Man kann sie höchstens spiegeln in Kunst, Musik usw.
Das Fatale ist, das es viele Menschen gibt, die aber genau dieses 1:1-Übertragen machen: Dann haben wir die Schamanen, die Spirituellen und die Priester, die die Grenzen verwischen und mit der Realität nichts mehr am Hut haben. Dort ordne ich dich auch ein.

Hier paßt auch deine Behauptung hinein, dass die traditionelle chinesische Medizin so toll sei. Woher hast du das? Wo gibt es zuverlässige Überprüfungen oder Vergleiche, die wir beurteilen könnten. So bleibt das eine Behauptung vom Hörensagen, eine Scheißhausparole oder es stammt von einem schlechten Journalisten, der weiß, mit welchen Themen seine Leser anzufüttern sind.
Der größte Fehler in der Psychologie ist, nicht klar und deutlich zwischen Gefühl und Verstand zu trennen, denn sie sind getrennte Teile des Bewusstseins!

Auch das ist eine Behauptung ohne Hand und Fuß. So einfach funktioniert unser Denk-/Fühlapparat eben nicht, wie sich das das kleine Fritzchen vorstellt. Und kein Psychologe käme auf die Idee, Gefühl und Verstand zu trennen. Du jammerst über Sachen, die nicht existieren und schlimmer: Wenn sie der Fall wären, wären sie eine Katastrophe oder eine arge Krankheit! Dass Gefühl und Verstand nicht getrennt sind, ist eine Binsenweisheit. Der Verstand würde ohne dem Gefühl nicht funktionieren. (Das hat mittlerweilen auch die KI-Forschung erkannt. Aber dich interessiert ja nicht, was in Büchern steht.)

Du behauptest also, Gefühl und Verstand seien zwei getrennte Teile, aber gleich widersprichst du dir, wenn du über die Psychosomatiker herziehst:

Höchst interessant (und da wird es eigentlich schon peinlich) finde ich die Einstellung zur Psychosomatik, also man erkennt - sehr richtig - dass viele Krankheiten (fast alle eigentlich) psychische Ursachen haben und zum Teil schwere Symptomatiken auslösen. Warum (drei ganz große Frage Zeichen???) Warum, also nimmt man hier nicht auch den Umkehrschluß an und geht einfach mal davon aus, dass es auch andersrum geht. Also:

Es gibt kaum noch eine psychische Krankheit, die man nicht mit materiellen Bedingungen (d.h. molekularbiologischen) in Zusammenhang bringen kann. Und Sport zum Beispiel bringt so gut wie jeden Schwerdepressiven aus seinem Jammertal. Wenn aber die materielle Grundlage verkackt ist, hilft keine psychologische Behandlung auf Dauer. Z.B. bringt man gerne Krebskranke dazu, sich viel zu bewegen und ihre Lebensqualität und Freude nimmt enorm zu. Aber lebensverlängernd wirkt so was nicht.
An Selbstheilungskräfte durch Selbsterkenntnis hat man vor zweihundert Jahren und dann noch mal bei den Hippies geglaubt. Wenn du die Augen aufmachen würdest und dich drum kümmern könntest, was andere erlebt haben: Will sagen: Mal zu einem Buch greifen würdest, könntest du sehen, dass du hier kalten Kaffee predigst. (Für die andern, die nicht buchfeindlich sind, empfehle ich von Fritz Zorn Mars . Das ist die Geschichte/der Bericht von einem, der sich mit Selbsterkenntis heilen wollte.)

Wenn du zu einer besseren Welt kommen willst, dann geht das bestimmt nicht mit den vergeblichen Versuchen, sich selbst zu erkennen. Zu viele Gründe sprechen dagegen, dass das überhaupt klappen kann, unter anderem weil unser Ich aus einem ganzen Bündel - auch widersprüchlicher - Einheiten besteht, die je nach Situation dominieren oder in den Hintergrund treten. Das macht unsere Persönlichkeit und auch unsere Lebendigkeit aus. Von den neurologischen Gegebenheiten mal ganz zu schweigen.

Nein! Viel besser wäre es, wenn sich das Prinzip der Selbstkritik durchsetzen würde. Da hapert es bei dir aber grundsätzlich. Dann könntest du dich nämlich "realistischer" einschätzen und anfangen, den Dialog mit der Welt zu beginnen.

Du schreibst:
... nur dieses als real erachten: Wir sind! Und uns geht es mies und wir wissen nicht warum!

Wie kommst du dazu sowas zu sagen? Mir geht es nicht mies und den Menschen in meinem Umkreis geht es allen ganz gut: Mit und trotz all den alltäglichen oder schicksalshaften Beschwerden, denen ein Mensch nicht ausweichen kann oder will. Und bei den meisten Problemen wissen die Leute sehr genau, warum sie die haben.
Also: Wie kommst du zu so einer überheblichen Aussage? - Wenn es dir mies geht, heißt es noch lange nicht, dass es den andern genauso geht!


... so, ich breche hier mal ab. Im Grunde weiß ich ja, dass ich hier in erster Linie für mich selbst schreibe und dich nicht erreichen kann. Immerhin denke ich, ist es immer den Versuch wert, ein bisschen was klarzustellen.

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.
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und rede wie ein Bauer.

Rudolf von Jhering
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Beitrag06.10.2009, 03:25 - #39 Re: Bildung bildet.

Ich sehe das auch so, was würden die Philosophen von damals nur von uns denken, würden sie uns solche Gedanken denken sehen, die sie selber schon gedacht haben und andere.
Beachte bitte, dass die heutige Wissenschaft immer richtig liegt und was es in keinen Studien gibt, das gibt es auch nicht, deine eigene Erfahrungswelt ist bedeutungslos, es existiert nur, was wissenschaftlich bewiesen ist. Und was über authentifizierte Medien verbreitet wird. Amerika existiert. China existiert. Amerika hat eine Demokratie. Demokratie ist gut. Terroristen sind böse. Die Erde dreht sich um die Sonne. Nicht anders herum. Das ist entscheidend. Aber sowieso offensichtlich. Jedes Kind lernt das in der Schule. Deswegen ist es wahr. Was der Lehrer sagt ist immer wahr. Wenn im Fernsehen was anderes läuft, höre eher auf den Fernseher. Wenn das Internet noch etwas anderes sagt, höre eher auf das Internet. Informationen zu beurteilen ist ganz wichtig heute. Bei den ganzen Informationen. Informationen müssen bewertet werden. Das ist entscheiden. Aber sowieso offensichtlich. Jedes Kind lernt das in der Schule.

Spoiler:
BurnerR
 
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Beitrag06.10.2009, 04:56 - #40 Re: Bildung bildet.

Hallo BurneR,
was für ein Kraut rauchst du? Das möcht ich auch haben! :D
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Rudolf von Jhering
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