Hellsing TV-Serie:
Zu Anfang sehr Atmosphärisch und gut gezeichnet. Mit der Zeit wird die Story fader und die Bildqualität gleicht einer Dia-Show, hier merkt man, dass den Produzenten zum Ende hin das Geld ausgegangen ist. Sehenswert wäre die Serie trotzdem, gäbe es nicht doe OVA:
Hellsing Ultimate OVA:
Die 3 mittlerweile auf deutsch erschienenen Episoden der OVA folgen exakt den Büchern, wärend die ursprüngliche Serie in 13 Folgen nur die ersten 2 Bände thematisierte. Dadurch gibts wesentlich mehr Stoff zu erzählen, die Story ist dichter.
Die Bildqualität der völlig unabhängig zur TV-Serie produzierten OVA ist absolut fantastisch, die Dialoge sehr Atmosphärisch und die Handlung insgesamt durchweg Spannend. Dass es sich um einen Horror-Anime handelt, merkt man vom ersten bis zum letzten Frame, Albernheiten beschränken sich auf die Eingewöhnungsphase von Seras Victoria, ansonsten ist ist der Anime bitterernst und es wimmelt zunehmend von Blutfontäinen.
Über den Gewaltfaktor kann man sich streiten. Schon in den ersten OVAs wird nicht zu knapp getöt, doch die Gewalt passt sich ins Gesamtbild ein und wirkt nicht aufgesetzt. Der dritte Teil, in dem Alucard (siehe mein Avatar) just-4-fun dutzende Polizisten massakriert, hat schon menschenverartende Züge.
Die Synchronsorecher (die gleichen wie in der TV-Serie) machen einen verhältnismäßig hervorrargenden Job und die Musik und der Sound sind auch erste Sahne.
Fazit: Nicht zu anspruchsvolle Kost in einer ziemlich imposanten Aufmachung. Diese Serie sollte man als Fan gesehen haben.
Elfenlied:
Gewalt und Nevieau müssen sich nicht ausschließen, wie auch Elfenlied beweist. Wenn ich an die Titelmusik denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut.
Das verstörendste Stück Zeichentrick, das ich bisher gesehen habe. Nach der beklemmenden Titelmusik wird der geneigte Zuschauer zunächst mit Bblutfontäinen übergessen, ohne auch nur annährnd verstehen zu können, was es mit der apartischen Nakten auf sich hat, die die Sicherheitsmänner scheinbar bewegungslos in der Luft zerreißt. So geht es weiter, körperliche Gewalt wechelt sich mit psychischer ab. Am Ende bleibt ein tief-berührter Zuschauer, der zwar wenig des apartischen Treibens verstanden hat, doch aber wohl das, was er eigentlich auch verstehen soll und das ist der menschliche Teil. Sehr interessant finde ich hier auch, dass -wie in "Prinzessin Mononoke" zb- auf Feindbilder jeglich verzichtet wird und alle Probleme auf Interessenkonflikten beruhen.
Dazu eine tadellose Synchro, wunderschöne Hintergrundbilder und beklemmende Musik.
Fazit: Humor, kurzweilige unterhaltung und Aktion sucht man vergebens. Was diese Serie stark macht, ist den Menchen tief in der Seele treffen zu können. Wer sich auf Elfenlied einlässt, wird es so schnell nicht vergessen.
Full Metal Panic:
Die Story ist zwar an den Haaren herbei gezogen und die Figuren waren den Machern für gar nichts zu schade, trotzdem hatte ich mit der Serie meinen Spaß. Die Charaktere sind einfach viel zu abgedreht um nicht wissen zu wollen, wie sie sich weiterentwickeln, Charactertiefe ist jedenfalls vorhanden, das kann man nicht anders sagen. Da sich die Serie zu keiner Zeit selbst ernst nimmt, wirkt sie nicht lächerlich und dank der tollen Bilder und maßvoller Aktion wird sie zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Gewalt gibt es zwar nur in Disney-Maßen, ein Kind würde aber wohl weder den Beziehnungsaapekt, noch die (leider meist zensierten) Politischen Anspielungen verstehen.
Fazit: Leichte Kost, recht Unterhaltsam, irgendwie fesselnd. Ich mag FMP

Full Metal Panic Fumoffu:
Schon im Vorgänger (FMP) wurde mit Humor nicht gegeizt, aber Fumoffu ist die geballte Ladung Blödsinn und Peinlichkeiten.
Susuke soll wieder Kaname beschützen und zwar an ihrer eigenen Schule. Dass er einer Geheimorganisation angehört, weiß sie ja mittlerweile, Susuke lebt seinen Fanatismus aber wieder in voller Blüte aus. Er ist ein stets ernster Militärfreak, der in krisengebieten großgeworden ist und daher nur militärische Vorgehensweisen kennt. So werden schließfächer gesprengt, mit Waffen auf Speilautomaten geschossen usw, die gewöhnliche Schülerin Kaname Shidori treibt es fast in den Wahnsinn.
Fazit: Für mich immer wieder großes Kino, könne nadere damit gar nichts anfangen. Man muss den japanischen Stil einfach mögen, wer sich ein bild machen will, soll sich mal die erste (Doppel-)Folge anschauen, die ist schon ziemlich komisch. Die erste Staffel zu kenn ist übrigens keine Voraussetzung.
FullMetal Alchemist
Der Epos über einen Jungen, der den Stein der Weisen sucht, um den Körper seines Bruders wiederherzustellen.
Das 54 Folgen umfassende Werk spielt in einer Parallelwelt wärend des zweiten Weltkrieges, in der einige Menschen trainieren Mithilfe der Alchemie die Atome von Gegenständen in neue Muster auszurichten, um etwas neues zu erschaffen. Das alles geschieht nach dem Prinzip des equivalenten Tauschs.
Die Haupfiguren Eduard und Alphons Elric, zwei 9 und 8 (?) jährige Jungen, wollten ihre verstorbene Mutter weider zum Leben zu erwecken, das Experiment schlägt fehl, Ed verliert ein Bein und schließlich noch einen Arm, damit er die Seele seines Bruders im letzten Moment an eine leere Rüstung binden kann, bevor sie hinter dem "großen Tor" verschwindet.
Folgend befassen sich die mittlerweile 14 und 15 (?) Jahre alten Jungen tiefgreifend mit der Alchemie, um ihre Körper zurückzuholen und ggf auch ihre Mutter, die an einer Krankheit starb. Der Vater der beiden ist seit langem verschwunden.
Das beste an dieser Serie ist wohl die unheimlich fesselnde Story voller unerwarteter Kehrtwenden. Man begleitet die beiden Jungs über drei jahre auf ihrem Weg zum erwachsen werden und merkt ihnen an, wie sie mit jeder Intrige, die sie durchleben, mit jedem Mal, dass sie vom System und der Militätdiktatur misbraucht werden, immer reifer werden.
Gewalt ist zum Glück nur ein Mittel vom Zweck, die Atmosphäre in gewissen Monenten besser rüberzubringen und nur in Maßen vertreten, ein oder zwei mal wirds allerdings ziemlich abartig, ich sage nur "Nina".
Die optische Qualität ist allemal angemassen, die Synchro ebenfalls voll iO, nur Alphons metallisch Klingende Stimme wirkt zunächst ungewohnt.
Fazit: Reichlich Story, die sogar in 54 Folgen noch etwas komprimiert erscheint, sehr ausgefeilte Charactere, technisch angemessenes Niveau. Wer auf atmosphärisch dichte Epen in fremden Welten mit genügend Humor steht, hat mit FMA einen sch,ackhaften Braten an der Angel.
NGE
Der vorzeige-Anime schlechthin. Möchte nur sagen dass sogar meine Mutter den toll findet, die sonst ehr auf Arte und Karl May steht.
Die Story ist einfach toll erzählt, die Atmosphäre fantastisch, die Technik super. Eine Charaktrestudie der besonderen Art, die man einfach gesehen haben muss. Dieser Anime hat einfach alles, was man braucht.
Chobits
Gunslinger Girl
Plastik Little
GITS
Gantz
...to be continued.
MFG CKN






