Ob der Arbeitnehmer von dem Lohn leben kann oder noch betteln muss ist dem eiskalten Arbeitgeber völlig egal.
Genau das meine ich doch. Der Arbeitgeber hatt alle Möglichkeiten die Löhne zu drücken, so lange es zu wenig Arbeitsplätze gibt und so viele Leute so gerne arbeiten nur um zu arbeiten. Ihr vergesst, dass tatsächlich sehr viele nichts mit ihre Zeit unzufangen wissen, wenn sie keine Arbeit haben.
Es wird dann immer jemanden geben der noch weniger nimmt für seine Arbeit und diese werden die Arbeitgeber auch bevorzugen. Wenn sich die Arbeitnehmer nicht einheitlich sagen, für drunter gehe ich nicht, werden sie gegneinander ausgespielt, genau wie heute, noch schllimmer, weil auch der ganze Kündigungsschutz usw. alles wegfallen würde, bräuchte man dann nicht mehr.
Dass ich ein mittlerer Egoist bin, hat einen waren Kern.
Ich sehe daran aber nichtmal was schlimmes.
Ich halte es nicht für verwerflich, mein Leben dort zu führen, wo die Bedingungen am besten sind.
Tja, wie die meisten. Du solltest mal ein richtiger Egoist werden und mal erkennen, dass man als mittlerer Egoist (Egozentriker?) den Schritt vergisst, das der ganze Mist ohne die anderen nicht da wäre und es noch viel schöner wäre wenn es alle genießen könnten.
Der echte Egoist, weiß das er auch jeder ist und dazu gehört wenn er sich für das wohl aller einsetzt.

Was ist mit den Millionen (ehemals) Sozialhilfeempfängern, den Kranken, denen, die aus irgendwelchen Gründen (z.B. Pflegefälle in der Familie) keine Arbeit finden, den Rentnern, die in ihrer Altersarmut vegetieren u.ä., die jetzt unter die H4-Regelung fallen?
Ich glaube das kann ich beantworten. Da gibt es ja zum einen die Rentenkasse die bei einer Erwerbsunfähigkeit entsprechende Renten zahlt oder dann, falls kein Rentenanspruch besteht, gibt es die Regelleistung nach SGBIII. Ich weiß das weil ich gerade dahin abgeschoben werde. Ich war wohl sehr clever, als ich bei dem Antrag ankreuzte nicht arbeiten zu können, aus gesundheitlichen Gründen. Ich wollte nur vermeiden mich bewerben zu müssen. Also gab ich an Cannabiskonsument zu sein und das jedem Arbeitgeber auch mitteilen zu wollen, damit er es weiß und ich nicht gleich fleige wenn er es merkt.
Tja, nun hab ich ein Psychologisches Gutachten nachdem ich erwerbsunfähig bin und sollte Rente beantragen, habe keinen Anspruch nun muss ich auf das Sozialamt, aber die werden das wohl nicht akzeptieren wie es ausseiht, ich hab da noch keine Info. Aber absurd ist es schon, mal sehen was da noch kommt. So irgendwie ist das auch mal ganz interessant. Ach ja, 1-Euro-Job darf ich aber trotzdem machen, damit mir die Sozialarbeiter bei der Antragstellung helfen können, sind sie nicht sehr fürsorglich?
Deswegen, ich habe da echt meine Bedenken, das BGE ist eine gute Idee, aber so wie das heute läuft scheint kein Interesse zu bestehen, dass irgendetwas gut läuft, bei uns. Hauptsache es geht einem selber gut.

